Gesundheit
Die Aargauer Bevölkerung soll ihre Schritte zählen

Bald gibt es in fast allen Aargauer Apotheken für 25 Franken einen Schrittzähler. Das Gesundheitsförderungsprojekt «gsund und zfriede» will die Bevölkerung fit machen für den Sommer.

Thomas Röthlin
Drucken
Teilen
Michael Ganz, Daniel Siegrist und Kurt Röthlisberger gehen mit gutem Beispiel voran und nehmen die Treppe statt den Lift.

Michael Ganz, Daniel Siegrist und Kurt Röthlisberger gehen mit gutem Beispiel voran und nehmen die Treppe statt den Lift.

Emanuel Freudiger

Die Stiftung Aarau eusi gsund Stadt lanciert mit diversen Partnern das Gesundheitsförderungsprojekt «gsund und zfriede». Elf Monatsprogramme, bestehend aus Tipps und Kursen, sollen die Gesundheit und damit die Zufriedenheit der Aargauerinnen und Aargauer verbessern.

«Gesund sein heisst, sich körperlich, seelisch und sozial wohl zu fühlen», sagte der Geschäftsführer von Aarau eusi gsund Stadt, Kurt Röthlisberger, am Dienstag an einer Pressekonferenz. Die Stiftung hatte die Idee lanciert und ist Koordinationsstelle des Projekts. «Aarau eusi gsund Stadt soll auch kantonsweit tätig sein», bekräftigte Präsident Michael Ganz.

Das erste Programm heisst «Fit in den Sommer». Die Bevölkerung soll ihre Bewegung zu Fuss messen und steigern. Schrittzähler mit Anleitung gibt es für 25 Franken in nahezu sämtlichen Apotheken im Kanton. Die andere Hälfte der Kosten übernimmt als Sponsor Coop Rechtschutz. Die Mitarbeiter der Versicherung in Aarau haben das Bewegungsprogramm laut CEO Daniel Siegrist selber schon erfolgreich durchgeführt.

Virtueller Gehwettbewerb

Das Ziel sind täglich 10‘000 Schritte. Diese überträgt man auf www.tappa.ch/aargau und nimmt damit an einem virtuellen Gehwettbewerb teil: Während 50 Tagen würde man so die Strecke von Aarau nach Bad Zurzach via sämtliche Bezirkshauptorte zurücklegen, das sind 370 Kilometer. Wo man sich jeweils befindet und wo die Mitläufer sind, kann man auf der Website der Firma Tappa, die das System erfunden hat, nachverfolgen. Es winken Etappenpreise.

Die weiteren zehn Programme bis im März 2013 reichen von Suchtprävention, Ernährungstipps, Lachseminaren, Badespass, Schlafoptimierung bis zu Budgetberatung. Sie werden jeweils in der az Aargauer Zeitung angekündigt.