Sektion Aargau
Der TCS Aargau kämpft für flüssigeren Verkehr

Die Überlastung des Schweizer Verkehrsnetzes stand im Zentrum der Delegiertenversammlung beim TCS Aargau. Präsident Thierry Burkart und Regierungsrat Stephan Attiger versprachen den gemeinsamen Kampf für eine funktionierende Mobilität.

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Die Überlastung des Schweizer Verkehrsnetzes stand im Zentrum der Delegiertenversammlung beim TCS Aargau.

Die Überlastung des Schweizer Verkehrsnetzes stand im Zentrum der Delegiertenversammlung beim TCS Aargau.

Keystone

Strassen und Schienen seien immer mehr überlastet, die Stausituation habe massiv zugenommen, auch im Raum Baden-Brugg, sagte Attiger. Selbst die S-Bahn stosse an die Grenzen der Kapazität.

Bei 740 000 Einwohnern bis 2035 sei mit einem überlasteten Verkehrsnetz zu rechnen. «750 Projekte für Verbesserungen sind in der Pipeline», betonte Attiger.

Von dramatisch ansteigenden jährlichen Staustunden sprach Präsident Thierry Burkart. Es brauche das Engagement des TCS, der sich für einen vernünftigen Ausbau der Verkehrsträger einsetze.

Der Verband wolle vermehrt aktiv politische Vorstösse für eine Verkehrsentlastung von überlasteten Strassen unterstützen oder – wie beim Baldeggtunnel – die Leaderrolle übernehmen. Der TCS habe die Umfahrungen Mellingen, Sins, Bad Zurzach und Lenzburg unterstützt und kämpfe jetzt für ein Ja am 9. Juni in Brugg.

Neuer Geschäftsführer wurde Thomas Canonica, als Nachfolger von Rolf Keller. Aus dem Vorstand ausgetreten sind Werner Müller (Waltenschwil) und Werner Kalt (Brittnau). Die drei Männer wurden zu Ehrenmitgliedern des TCS Aargau ernannt.

Neu im Vorstand sind Marco Lütolf (Waltenschwil) und Walter Wolf (Strengelbach). Die Mitgliederzahl hat sich erfreulich entwickelt, allein im Aargau gehören 126 946 Personen zum TCS. Gemäss Zentralpräsident Peter Goetschi «ist die Aargauer Sektion eine starke Stütze». (AZ)

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