Informatik-Olympiade

Der Kanton Aargau ist an der Informatik-Olympiade stark vertreten

Teilnehmer der Informatik-Olympiade 2010 (Archiv)

Teilnehmer der Informatik-Olympiade 2010 (Archiv)

Fast 50 Prozent der Finalisten der Schweizer Informatik-Olympiade sind Schüler, die aus dem Kanton Aargau stammen. Das ist kein Zufall, sondern Resultat einer konsequenten Förderung.

Am kommenden Samstag findet Zürich-Altstetten die Medaillenfeier der Schweizer Informatik-Olympiade statt. Rund 100 Personen haben sich ursprünglich für den Wettbewerb angemeldet. 14 Jugendliche haben sich schliesslich - nach diversen Ausscheidungswettkämpfen - für die Endrunde qualifiziert.

Schüler aus dem Kanton Aargau sind dabei besonders gut vertreten. Mit sechs Finalisten stellen sie beinahe die Hälfte der gesamten Delegation.

Kanton Aargau legt Wert auf Förderung

Das ist kein Zufall. «Der Kanton Aargau setzt an seinen Schulen stark auf die Kompetenzenförderung», sagt Marlies Zbinden, Geschäftsführerin des Verbands Schweizer Wissenschafts-Olympiaden (VSWO), welcher den Anlass durchführt.

Gemäss Zbinden gibt es an jeder Mittelschule Koordinatoren, welche speziell begabte Schüler bei ausserschulischen Aktivitäten unterstützen. Aargauer Nachwuchs-Wissenschafter belegten deshalb in allen Disziplinen immer wieder Spitzenränge, so Zbinden.

Vertiefter Einblick in die Wissenschaften

Neben der Informatik-Olympiade finden jedes Jahr auch Wettbewerbe in den Fächern Biologie, Chemie, Mathematik, Physik und Philosophie statt. Der VSWO will so talentierten und motivierten Jugendlichen einen vertieften Einblick in die Wissenschaften geben und den Nachwuchs fördern.

An Medaillenfeier vom 9. Juni werden die Finalisten mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. Die vier besten Teilnehmer erhalten zudem die Möglichkeit, die Schweiz an der internationalen Informatik-Olympiade 2012 in Italien und an der Zentraleuropäischen Informatik-Olympiade 2012 in Ungarn zu vertreten. (bau)

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