Tierquälerei
Der Hundequäler von Aarburg ist wieder auf freiem Fuss

Das Zwangsmassnahmengericht entlässt den Hundemörder von Aarburg wieder in Freiheit.

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Ende September sorgte der Fall für grosses Aufsehen: Ein Passant fand in Aarburg zwei tote Hunde, als er der Aare entlangspazierte. Diese befanden sich zirka drei Meter vom Ufer entfernt im Wasser und waren mit einer Metallstange beschwert worden. Sie dürften qualvoll ertrunken sein.

Die Polizei nahm einen 36-jährigen Portugiesen aus der Region fest (die az berichtete). Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eröffnete eine Strafuntersuchung gegen ihn wegen
Tierquälerei.

Seitdem sass der Mann in Untersuchungshaft. Nun hat das Zwangsmassnahmengericht zugestimmt, den geständigen Mann aus dieser zu entlassen, wie «Blick» berichtet. Der Portugiese hatte ein Haftentlassungsgesuch gestellt und war am Montag freigekommen.

Die Staatsanwaltschaft wollte den Mann zwar länger in Untersuchungshaft behalten. Das Zwangsmassnahmengericht war dagegen der Meinung, es gehe von ihm keine Kollusionsgefahr mehr aus. Und dass er in Freiheit für niemanden eine Gefahr darstelle.

Für seine Frau war das eine gute Nachricht: Die 32-jährige Landsfrau ist im sechsten Monat schwanger. (pz)