Unter dem Titel «Schuld und Sühne» zeigt heute Abend das SRF die sechste und letzte Folge der fünften Staffel von «Der Bestatter». Mike Müller, Barbara Terpoorten und Reto Stalder haben das Publikum einmal mehr überzeugt. Letzte Woche sahen sich 681 000 Personen (Marktanteil 42,3 Prozent) die Folge «Letzter Zug» an.

Das SRF ist des Lobes voll: «Die Zahlen von ‹Der Bestatter› sind hervorragend. Wir freuen uns sehr über den anhaltenden Erfolg», erklärt Sprecherin Nadine Gliesche. Besonders positiv für alle «Bestatter»-Fans: «Die Autoren schreiben schon fleissig an den neuen Drehbüchern. Ob es eine sechste Staffel geben wird, entscheiden wir aber wie immer erst im Frühjahr.»

«Der Bestatter» –Schuld und Sühne: Der Anfang der letzten Folge von Staffel 5

Zufrieden ist man nicht nur beim SRF, sondern auch im Aargau. Der Kanton hatte sich mit 90'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds für den «Bestatter» engagiert. 60 000 Franken für die Filmproduktion und 30 000 Franken für die Vermarktung. «Die fünfte Staffel hat erfreulich viele und prominente Aargauer Bezüge aufgewiesen», erklärt Regierungssprecher Peter Buri. Er weist «auf das anhaltend grosse Medieninteresse an den Dreharbeiten und Drehorten» hin. Peter Buri deute an, dass es auch für eine sechste Staffel Geld aus dem Aargau geben dürfte: «Bei der Entscheidungsfindung werden die bisherigen Erfahrungen sicher eine Rolle spielen.

Zum Nachschauen: die letzte «Bestatter»-Folge «Letzter Zug»

Mehr Besucher im Kunsthaus

Des Lobes voll ist auch Madeleine Schuppli, die Direktorin des Kunsthauses Aarau: «‹Der Bestatter› war für das Kunsthaus ein aufwendiges Projekt, aber eine gute Erfahrung, eine gute Zusammenarbeit mit dem Filmteam und sicher eine hervorragende PR-Aktion für unser Haus.» Sie seien von allen Seiten auf die Präsenz des Kunsthauses im «Bestatter» angesprochen worden. Es habe sogar Besucher gegeben, die nur für Albert Ankers Bild «Das Kinderbegräbnis» ins Kunsthaus gekommen seien.

«Das Kinderbegräbnis» war im Januar Bild des Monats: Es habe «deutlich mehr Publikum» angelockt als gewöhnlich, erklärt Madeleine Schuppli. «Ein vor rund 150 Jahren gemaltes Kunstwerk bekam durch einen zeitgenössischen Krimi eine neue Aktualität.»

Auf eine sechste Staffel hofft Rolf Portmann, der Chef der Kino Aarau AG: Er bot erstmals Public Viewings an. Am letzten Dienstag war sein grösster Saal (300 Personen) voll besetzt (bei Gratiseintritt). Der coole Gemeinschaftsevent soll nächstes Jahr wieder stattfinden – sofern das SRF Mike Müller erneut ermitteln lässt.

Das war die fünfte Folge: