«Die Erhaltung des Kulturlandes als Produktionsgrundlage spielt dabei eine entscheidende Rolle», schreibt er in einer Mitteilung.

Die klare Zustimmung zum neuen Raumplanungsgesetz ergebe sich aus dem Leitbild des BVA, der sich «für die Erhaltung des Kulturlandes im Allgemeinen und der Fruchtfolgeflächen im Speziellen engagiert». Weiter hält der Bauernverband fest, dass das Kulturland die Grundlage unserer nachhaltig produzierenden schweizerischen Landwirtschaft sei. «Jahr für Jahr verschwinden 40 Quadratkilometer Landwirtschaftsland, was der Fläche des Bielersees entspricht», heisst es weiter. Auch im Aargau sei der Siedlungsdruck aufgrund der guten Lage und der hohen Lebensqualität enorm hoch.

Nach Ansicht des Bauernverbandes reichen die bestehenden Bauzonen noch lange. Er führt dazu das Beispiel Mandach an, wo eine genaue Analyse der Baureserven im Dorf gezeigt habe, dass sich die Einwohnerzahl mehr als verdoppeln liesse, ohne dass der Dorfcharakter ändere oder die Lebensqualität leide. «Die Reserven innerhalb bestehender Bauzonen übersteigen den Baulandbedarf bis 2030 um das Doppelte», hält der Bauernverband fest. Zudem bestehe auch auf den bereits überbauten Flächen ein Potenzial der Hälfte der Baulandnachfrage bis 2030.

Aus all diesen Gründen begrüsst der Bauernverband Aargau das neue Raumplanungsgesetz, «das einen indirekten Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative bildet und vom Parlament klar gutgeheissen wurde». (az)