Uerkheim
Der Ärger hat ein Ende: Nocks Pfau hat neues Zuhause gefunden

Er stolzierte durchs Dorf, über den Friedhof und machte mit ohrenbetäubendem Geschrei auf sich aufmerksam - zum Ärger der Dorfbewohner. Nun hat Besitzer Freddy Nock ein neues Plätzchen für den Pfau gefunden.

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Freddy Nocks Pfau hat ein neues Zuhause.

Freddy Nocks Pfau hat ein neues Zuhause.

Die Bewohner von Uerkheim können aufatmen: Freddy Nocks Pfau, der frei durch den Ort stolzierte und nachts kreischte, hat bereits ein neues Zuhause, wie Tele M1 berichtet. Ein Hotel in Weggis hat sich bei Nock gemeldet, dieser hat das Pfauenmännchen bereits an Auffahrt ins Luzernische gebracht.

Pepo hat nun eine Fläche von rund drei Fussballfeldern Park zur Verfügung, um seine Balzlaute loszuwerden. Und die könnten auch erhört werden: Das Hotel besitzt nämlich bereits eine Pfauen-Dame, dem das Männchen abhanden gekommen ist. Für das Hotel wie auch für Pepo eine Win-Win-Situation.

Freddy Nock: "Pepo hat jetzt einen schöneren Platz." Er sei froh, dass nun im Dorf Uerkheim wieder der Dorffrieden einkehre.

Sehen Sie hier, wie der Regionalsender «TeleM1» über das Happy End berichtet hat:

Die Vorgeschichte: Das Pfauenmännchen Pepo fühlte sich einsam. Seine Partnerin Lola ist seit dem Winter weg, spurlos verschwunden. «Jetzt sucht er sie verzweifelt», sagte Freddy Nock aus Uerkheim. Als er im August 2013 seine Partnerin Ximena im Skulpturenpark in Dietikon heiratete, hefteten sich Pepo und Lola buchstäblich an seine Fersen und er nahm das Paar nach Hause.

Doch seit Lola weg war, jammerte, schrie und kreischte der gefiederte Herr nur noch. Nachts flog er aufs Dach und belästigte die Nachbarschaft mit seinen Balzrufen. «Das fährt einem durch Mark und Bein und führt zu unliebsamen Schlafpausen«, schrieb ein erboster Bewohner der az. «Das ständig wiederkehrende Gekreische dieses Luxusgeiers nervt mehr als es erfreut.»

«Die Leute ärgern sich darüber, dass ein Pfau frei auf den Strassen herumläuft», sagt Gemeindeschreiber Hans Stadler. Er habe ihn einmal beim Gemeindesaal herumstolzieren sehen. Die Gemeinde nahm die Beschwerden ernst und schrieb Pfauenbesitzer Freddy Nock einen Brief, er möge Pepo doch bitte in einem Gehege auf seinem Grundstück halten. Doch das ist nun nicht mehr nötig.

Sehen Sie hier, wie der Pfau durch das Dorf stolziert:

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