Daniel Humm

Der Aargauer ist der beste Koch der Welt – und verkauft seine Gerichte jetzt für 11 Dollar

Kocht nicht nur fürs grosse Portemonnaie: Der Aargauer Spitzenkoch Daniel Humm eröffnete ein Take-Away-Restaurant, in dem er seine Gourmet-Gerichte zum kleinen Preis anbietet.

Kocht nicht nur fürs grosse Portemonnaie: Der Aargauer Spitzenkoch Daniel Humm eröffnete ein Take-Away-Restaurant, in dem er seine Gourmet-Gerichte zum kleinen Preis anbietet.

Der in Schinznach-Dorf aufgewachsene Daniel Humm ist mit seinem Restaurant «Eleven Madison Park» in New York die Nummer eins der Welt. Doch das macht den 41-Jährigen nicht etwa hochmütig: Jetzt eröffnete der Sternekoch ein Fast-Food-Lokal, in dem er seine Gerichte auch für das kleine Budget anbietet.

Stolze 295 Dollar kostet das Menü im derzeit besten Restaurant der Welt, dem «Eleven Madison Park» in New York. Vor gut zehn Jahren übernahm der Aargauer Daniel Humm als Küchenchef das Lokal, vor Kurzem wurde es vom renommierten Magazin «Restaurant» zur Nummer eins der Welt gekürt.  

Der in Schinznach aufgewachsene Humm machte das Restaurant zu einem der begehrtesten der Szene, doch der Erfolg verleitete den Spitzenkoch nicht etwa zu Hochmut. Denn ab jetzt gibt es Daniel Humm für alle: In seinem Fast-Food- und Take-Away-Restaurant «Made nice» verkauft er die gleichen Gerichte wie in seinem Gourmet-Restaurant, nur in anderer Atmosphäre – und zu anderen Preisen. «Es gibt wenig Leute, die in den letzten 25 Jahren so viel übers Essen nachgedacht haben wie ich», sagt Humm auf der Website des Restaurantführers «Gault-Millau». «Es ist schade, dieses Wissen nur in einem Restaurant einzusetzen, zu dem wenige Leute Zugang haben, weil es teuer ist.»

Pork 'n Carrots: confit pork shoulder, warm grains, roasted carrots, bacon, kale, and sherry vinaigrette #madenice

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Mmmh, lecker! Schweineschulter, geröstete Rüebli, Speck, Kohl mit Sherry-Vinaigrette gibts im Take-Away-Lokal «Made nice» von Daniel Humm.

Den Unterschied zwischen seinen Restaurants würde das Drumherum machen, erklärt Humm. Während in seinem Gourmet-Restaurant ein Gericht immer Teil eines Menüs, Teil einer Geschichte sei, gehe es im «Made nice» darum, «dass die Leute etwas essen, das ihnen Energie gibt, gesund ist und gut schmeckt». 

Im «Made nice» gibt es neun Gerichte – mit Fleisch, Fisch, Getreide und Salat, dazu kommen vegetarische und vegane Speisen und Desserts. Wenn das nicht ein Grund mehr für alle Aargauerinnen und Aargauer ist, ihren Landsmann in Big Apple zu besuchen! (mbr)

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