Die Charta «Lohngleichheit im öffentlichen Sektor» wurde heute Freitag von Regierungsrat Markus Dieth im Namen des Kantons Aargau unterzeichnet. Der 2016 von Bundesrat Alain Berset lancierten Charta gehören zwischenzeitlich bereits 14 Kantone und 50 Gemeinden an. 

 Die Charta «bekräftigt den Willen der unterzeichnenden Behörden, Lohngleichheit zwischen Mann und Frau in ihrem Einflussbereich umzusetzen. Die Unterzeichnenden setzen sich für die Sensibilisierung für das Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann (GIG) ein», wie die Staatskanzlei mitteilt. Konkret bedeutet die Unterzeichnung der Charta regelmässiges Überprüfen der Lohngleichheit.

2012 führte der Kanton eine geschlechterspezifische Lohngleichheitsanalyse durch. Dabei habe sich gezeigt, dass es in der kantonalen Verwaltung keine Lohndiskriminerung gäbe. Um die Lohngleichheit regelmässig zu überprüfen, würden bereits heute adäquate Massnahmen angewendet. "Mit der Unterzeichnung der Charta tut der Kanton Aargau seine Entschlossenheit kund, auch in Zukunft für Lohngleichheit innerhalb der kantonalen Verwaltung und der Gerichte Kanton Aargau zu sorgen", so Regierungsrat und oberster Personalchef Dr. Markus Dieth.

Die nächste Überprüfung der Lohngleichheit beim kantonalen Personal wird im Jahr 2019 durchgeführt. (AZ)