Strassenverkehr

Der 6-Spur-Ausbau der A1 kommt bis 2030

In Spreitenbach ist die Autobahn A1 bereits sechsspurig. Zwischen Aarau Ost und Birrfeld soll sie es bis 2030 ebenfalls sein. (Archiv)

In Spreitenbach ist die Autobahn A1 bereits sechsspurig. Zwischen Aarau Ost und Birrfeld soll sie es bis 2030 ebenfalls sein. (Archiv)

Deutlich mehr Freude als der Entscheid des Bundesrats zum Aggloprogramm Aargau-Ost löst in Aarau eine andere Meldung aus Bern aus. «Der Regierungsrat ist sehr erfreut über die Aufnahme des 6-Spur-Ausbaus der A1 von Aarau Ost-Birrfeld in den Realisierungshorizont 2030», sagt Verkehrsdirektor Stephan Attiger. Der Bund habe ein zentrales Anliegen des Kantons aufgenommen, für das sich die Regierung seit langem vehement eingesetzt hatte.

In der Botschaft des Bundesrats heisst es, vor allem zwischen Aarau Ost und Dietikon bestehe auf der A1 ein grosser Handlungsbedarf. «Die fehlenden Kapazitäten würden bis im Jahr 2040 zu täglichen Staus mit einer Länge von zwei bis vier Stunden führen», prognostiziert der Bund. Das Bundesamt für Strassen vertiefe den Ausbau im Rahmen des laufenden generellen Projekts. Erweiterungsprojekte auf den Abschnitten Wiggertal–Aarau Ost und Birrfeld–Wettingen (inkl. der vierten Röhre am Baregg) sind hingegen erst nach 2040 vorgesehen.

Es brauche auch in Zukunft funktionsfähige Nationalstrassen, damit der motorisierte Individualverkehr im Aargau abfliessen könne, hält Regierungsrat Attiger fest. «Kommt es auf den Nationalstrassen zu Behinderungen, weicht der Verkehr auf die Kantonsstrassen – und damit in Dörfer und Städte – aus.» (mku/fh)

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