Aargauische Pensionskasse

Deckungsgrad der Pensionskasse liegt bei 94 Prozent

Deckungsgrad der Aargauischen Pensionskasse entfernt sich wieder von den 100 Prozent.

Deckungsgrad der Aargauischen Pensionskasse entfernt sich wieder von den 100 Prozent.

Der Deckungsgrad der Aargauischen Pensionskasse von 94 Prozent erfordert laut Regierung keine Sanierungsmassnahmen.

Aufgeschreckt durch die Jahresmedienkonferenz der Aargauischen Pensionskasse (APK), reichten Thierry Burkart (FDP, Baden) und Daniel Heller (FDP, Erlinsbach) eine Interpellation ein. Die APK hatte bekannt gegeben, dass ihr Deckungsgrad per Ende 2011 von 98,9 markant auf 92,4 Prozent gesunken war.

Burkart und Heller wollten deshalb Auskunft zur finanziellen Lage der APK und fragten: «Wäre es nicht dringend, den Zins für die Verzinsung der Sparkapitalien sofort aufs gesetzliche Minimum zu reduzieren?» Und weiter: «Welche Sanierungsmassnahmen, und in welchem Umfang, erachtet der Regierungsrat als notwendig?»

Sanierungsmassnahmen seit 2009

Jetzt liegt die regierungsrätliche Antwort vor. Demnach betrug der Deckungsgrad der APK per Ende Juni 2012 wieder knapp 94 Prozent. Je nach Struktur einer Einrichtung könne eine erhebliche Unterdeckung auch schon bei einem Deckungsgrad über 90 Prozent vorliegen, gibt die Regierung zu bedenken. Bei der APK sei dies nicht der Fall: «Solange der Deckungsgrad nicht unter 90 Prozent sinkt, wird die APK aus heutiger Sicht keine weiteren Sanierungsmassnahmen ergreifen.»

In ihrer Antwort verweist die Regierung darauf, dass Sanierungsmassnahmen bereits seit 2009 laufen, indem die APK seit damals den BVG-Mindestzinssatz unterschreitet. Dies sei zulässig, so die Regierung.

Meistgesehen

Artboard 1