Der Teufelskeller bei Baden ist für jeden Abenteurer einen Besuch wert: Hier wartet eine Felssackung mit Obelisken, Höhlen und Schluchten darauf, entdeckt zu werden. Das alte Bergsturzgebiet findet sich am Osthang des Baregg und lädt nicht nur zum Klettern, sondern auch zum gemütlichen Bräteln ein.

Jetzt im Frühling besonders schön: Wenn die unzähligen Kirschbäume in voller Blütenpracht blühen, bietet sich eine Wanderung entlang des Fricktaler Chriesiwägs besonders an. Der rund fünf Kilometer lange Rundweg ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch lehrreich: Auf elf Tafeln kann sich der Spaziergänger über den Kirschenanbau informieren. 

Die Linner Linde auf dem Bözberg ist mit zirka elf Meter Stammumfang und 25 Meter Höhe die mächtigste Linde in der Schweiz. Doch nicht nur die auf 800 Jahre geschätzte alte Berühmtheit ist ein Besuch wert: Spaziert man weiter durch das Dorf Linn wartet im schönen Sagemülitäli der höchste Wasserfall des Kantons Aargau.

Oberhalb von Waltenschwil im Freiamt gibt es seit Jahrzehnten einen Tierpark mit Damhirschen, der von einer privaten Trägerschaft betrieben wird. Seit 2010 ist unmittelbar daneben der Sagenweg von «Erlebnis Freiamt» eingerichtet. Die Installation präsentiert sich mit Skulpturen und Tafeln verschiedener Freiämter Sagen und ist auch für Kinder ein Erlebnis.

Auf dem Heiterberg zwischen dem Limmat- und Reusstal findet sich etwas versteckt der sagenumwobene Egelsee. Das Naherholungsgebiet ist zu Fuss oder mit dem Velo erreichbar und lädt zum Picknicken, Baden und Erholen ein. Entdeckungsfreudige können auch nach der Burg tauchen, die gemäss Sage dort versunken ist. 

Unweit von Aarau entfernt beherbergt der Wildpark Roggenhausen - eingebettet in ein seltenes Naturidyll - rund 150 Tiere in etwa 20 Arten. Darunter befinden sich Huftiere, Wildschweine oder Mini-Pigs. Auf dem Naturlehrpfad können sich Interessierte zudem an sechs Standorten über die vorherrschenden Fossilien informieren. 

Im ehemals grössten Eisenbergwerk der Schweiz wurde nicht nur ein Museum eröffnet, die Besucher können auch über 70 Meter weit in den Stollen des Eisenerz-Bergwerks vordringen. Die nicht begehbaren Gänge bohren sich noch kilometerlang weiter in den Untergrund. 

Ein bisschen unheimlich und sehr faszinierend: Der Gang in den Stollen.

Ein bisschen unheimlich und sehr faszinierend: Der Gang in den Stollen. (9. September 2016)

Gewöhnlich bewohnen Gämse die Alpen, doch auch im Aargauer Jura fühlen sie sich pudelwohl. Vor knapp 60 Jahren wurden einzelne Tiere am Villiger Geissberg ausgesetzt, um den Erhalt im Aargau zu sichern. Daraus entstand eine beachtliche Population von rund 400 Tieren. Diese Vergrösserung der Bestände führte dazu, dass Gämse seit 2010 wieder auf der Liste der jagdbaren Wildarten stehen.

Bereits die Römer überquerten den Bözberg zwischen Vindonissa und Augusta Raurica (Windisch und Kaiseraugst). Zwischen Stalden und Effingen existieren dabei sehr gut erhaltene Abschnitte, wo die antiken Wagenspuren im Felsen deutlich erkennbar sind. 

Vor über 80 Jahren entstand der Klingnauer Stausee beim Bau des Elektrizitätswerks. Heute ist er ein Naturschutzgebiet von internationaler Bedeutung und ein wichtiger Lebensraum für viele Vogelarten. Neben Ornithologen lockt die Region des Stausees aber auch viele Wanderer und Radsportler an. Spaziergänge rund um den See offenbaren eine weiträumige Landschaft und lassen die Dimensionen des ehemals wilden Auengebiets erahnen.

Der Aufstieg zur Wasserfluh ist zwar anspruchsvoll, dafür wird man auf 843 Metern über Meer mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Zweckmässiges Schuhwerk und eine gute Kondition sind jedoch empfehlenswert. 

Das Naherholungsgebiet Feldenmoos in Boswil ist als Folge des Torf-Abbaus nach dem ersten Weltkrieg entstanden. In den 60er-Jahren wurden im nördlichen und mittleren Feldenmoos drei Weiher mit einer Gesamtfläche von 70 Aren angelegt.

Feldenmoos Boswil

Feldenmoos Boswil

Bildquellen: Janine Gloor, Walter Schwager, HO, Wikimedia, Jiri Vuma, Roger Gysi, Patrick Züst, Fridolin Häuptli, Rahel Plüss, Keystone