Banken
Das muss der neue AKB-Chef für weniger Lohn alles können

Im April 2015 räumt Rudolf Dellenbach seinen Posten an der Spitze der AKB. Schon heute sucht die Jörg Lienert AG aus Luzern im Auftrag der Kantonalbank einen Nachfolger für Dellenbach, Was dieser alles können muss.

Fabian Hägler
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AKB-Chef Rudolf Dellenbach geht 2015 in Pension,

AKB-Chef Rudolf Dellenbach geht 2015 in Pension,

Mathias Marx

Im kommenden Jahr wird AKB-CEO Rudolf Dellenbach pensioniert. In einem Inserat in der «Schweiz am Sonntag» werden die Anforderungen aufgelistet, die sein Nachfolger erfüllen muss. Demnach sollte der neue Direktionspräsident zwischen 45 und 55 Jahre alt sein und eine «mehrjährige und erfolgreiche Führungserfahrung auf Direktions- und Geschäftsleitungsebene» mitbringen.

Gefragt sind überdies unternehmerisches und vernetztes Denken, charismatische Ausstrahlung und natürliche Autorität. Der neue Mann – oder die neue Frau, das Inserat richtet sich auch an Bewerberinnen - sollte zudem überdurchschnittliche kommunikative, praxisbezogene und analytische Fähigkeiten und Durchsetzungsvermögen haben.

Lohnbegrenzung nicht erwähnt

Kein Thema ist im Inserat die Lohnbegrenzung für den AKB-Chef, welche der Grosse Rat im Juni 2012 beschlossen hat. Demnach darf Dellenbachs Nachfolger nicht mehr als das Doppelte eines Regierungsrats verdienen. Konkret gilt für den Direktionspräsidenten ein Lohndeckel von maximal 600 000 Franken.

Rudolf Dellenbach führte die AKB in den letzten Jahren erfolgreich. Die Bank weist heute eine Bilanzsumme von rund 22 Milliarden Franken auf, verfügt über mehr als 30 Geschäftsstellen und beschäftigt derzeit ungefähr 800 Mitarbeiter.