Oftringen

Das ist die Tankstelle der Formel-1-Stars: Zuerst kam «Schumi», jetzt war Kimi da

Der Alfa-Sauber-Pilot Kimi Räikkönen machte vor dem GP in Japan einen Boxenstopp in Oftringen.

Kimi Raikkönnen (39) hat mit Michael Schumacher (50, seit seinem Skiunfall 2013 nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen) vieles gemeinsam: Beide wurden mit Ferrari Weltmeister. Beide haben 307 Formel-1-Rennen absolviert.

Und beide kamen für einen Promo-Termin nach Oftringen: Während Schumi im September 2006 einen Nachmittag lange blieb, sagte Kimi am Montag nach einer Stunde schon wieder tschüss und verabschiedete sich in Richtung seines Wohnortes in Baar ZG.

Ein grosses Fussvolk hatte sich am Montag kurz vor Mittag an der Shell-Tankstelle in Oftringen versammelt. Das einzige Fahrzeug, das die Tankstelle zu dieser Zeit beehrte, war das originale Formel-1-Auto (Alfa-Sauber) von Kimi Räikkönen – und natürlich Räikkönen.

Tankstellenbetreiber Patric Küpfer konnte damit schon zum zweiten Mal einen Formel-1-Star begrüssen. Michael Schumacher war 2006 gekommen, um für Shell ein Werbevideo zu drehen.

Kimi Raikönnen war gestern da, weil die Tankstelle umgebaut worden ist. «Weil sie bereits Ende Juni wiedereröffnet wurde, war das mit Raikönnen eine Erneuerung der  Wiedereröffnung», lachte Tankstellenbetreiber Patric Küpfer.

Viele Kinder erhielte die Möglichkeit, mit dem finnischen Formel-1-Weltmeister in den Crash-Simulator zu sitzen oder sich nach ihm dem Veloparcours zu stellen.

Beim Kurzinterview wurde er gefragt, ob er durch seine Erfahrungen in der Formel 1 ein besserer Autofahrer geworden ist. «Ich hoffe es» war seine bescheidene Antwort. Hie und da liess der «Iceman», wie er wegen seiner kühlen und kontrollierten Art genannt wird, doch eine warme Seite erahnen.

Meistens geschah dies, als er in Kontakt mit seinen jüngsten Fans war. So euphorisch Kimi Räikkönen an der Tankstelle begrüsst wurde, so schnell war er dann auch schon wieder verschwunden – nach nur knapp einer Stunde. (zt/az)

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