Die Eisfläche auf dem Hallwilersee ist stark zurückgegangen. Letzte Woche konnte man noch fast sorglos das Eis betreten. Da die Temperaturen aber nun angestiegen sind, besteht die Gefahr, dass das Eis bereits bei geringer Belastung bricht.

Auf die Frage, ob der See am bevorstehenden Wochenende freigegeben sei, antwortet der Gemeindewerksleiter der Gemeinde Seengen, Alex Siegrist, lachend: «Man sollte eher baden gehen, als das Eis zu betreten.» Es gebe zwar immer noch einige wenige Leute, die auf eigene Gefahr das Eis betreten. Er selber würde sich aber nicht einmal mehr zum Messen der Dicke auf das Eis begeben.

Gemeinden wollen keine Verantwortung

Ähnlich tönt es auch bei der Gemeinde Bergdietikon: Das Betreten des Egelsees erfolgt auf eigene Gefahr. Es will nämlich niemand für die Freigabe eines gefrorenen Sees für Spaziergänger und Schlittschuhläufer verantwortlich sein. Ein klares Verbot existiert aber in den Gemeinden Seengen und Bergdietikon nicht. Das Betreten eines gefrorenen Sees liegt in der jeweiligen Eigenverantwortung.

Der Fünfweiher bei Lenzburg hingegen ist ab sofort gesperrt. Aufgrund der milden Temperaturen und dem Tauwasser ist laut der Stadt Lenzburg die erforderliche Eisstärke unterschritten.

Ein Spaziergang entlang des Sees ist aber weiterhin empfehlenswert, zumal der gefrorene See immer noch ein schönes Bild abliefert. Doch das Eis sollte man besser nur noch mit dem Auge geniessen.