Pittsburgh
Das Attentat auf eine US-Synagoge schockiert – auch Aargauer Juden sind bestürzt

Am Samstag hat ein Amerikaner in der US-Stadt Pittsburgh in einer Synagoge elf Menschen getötet. Das sagt Jules Bloch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinschaft Endigen, zu dem schockierenden Angriff.

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Der Angriff auf eine US-Synagoge am Samstagabend löste rund um den Globus starke Bestürzung aus. Elf Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft, die in den Räumlichkeiten beteten, starben. Der 46-jährige Schütze hatte antisemitische Motive, die Tat wurde als Hassverbrechen eingestuft. Die beiden Dachverbände der Juden in der Schweiz trauern mit den Opfern.

Gegenüber dem Regionalsender TeleM1 äusserte sich nun auch ein Vertreter der Aargauischen Juden zu dem Vorfall. Für Jules Bloch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinschaft Endigen, ist klar: «Für eine Synagoge, wie für jedes andere Gotteshaus, ist ein solcher Vorfall katastrophal.»

Bloch kritisiert auch die Sicherheit in den Schweizer Synagogen und Gotteshäusern. «Man hat bis heute nicht kapiert, wer mitverantwortlich ist und bezahlen muss. Es wird nur sehr wenig getan.» Er fordert, dass sich auch Bund und Kantone an den Sicherheitsmassnahmen beteiligen. (agl)