Dank der Rekordproduktion konnten mehr als eine Million Menschen mit der Schlüsselenergie versorgt werden.

Die Jahreskosten beliefen sich 2013 auf 459 Millionen Franken und lagen damit um 90 Millionen Franken unterhalb des Vorjahres.

Das Kraftwerk begründet das damit, dass Swissgrid, gestützt auf einen Entscheid des Bundesgerichts, rund 82 Millionen Franken zurückerstatten musste. Zudem habe es im letzten Jahr nur eine kurze Hauptrevision gegeben, «was sich direkt auch positiv auf die Instandhaltungskosten auswirkte», schreibt das KKL zur Begründung der günstigen Zahlen.

Produktion für 5,59 Rappen pro Kilowattstunde

Durch die tieferen Jahreskosten und die höhere Produktion sanken die Kosten deutlich unter den Vorjahreswert von 6,99 Rappen pro Kilowattstunde (kWh). Diese waren relativ hoch, weil das Kraftwerk im Jahr 2012 die umfassendste Revision in seiner Geschichte durchführte.

Ohne die Gutschrift der Swissgrid sank der Produktionspreis auf 5,59 Rappen je kWh, mit der Gutschrift sogar auf 4,74 Rappen je kWh. Insgesamt hat das KKL im letzten Jahr 108 Millionen Franken investiert.

Die Verwaltungsräte Benoît Revaz und Oliver Robert haben für die Generalversammlung im Mai ihren Rücktritt angekündigt. (AZ)