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CVP: «Personalplanung obliegt der CVP und nicht der Aargauer Zeitung»

Markus Zemp musste die erste Wahlniederlage erklären – und konnte sich vorstellen, schon nächsten Frühling als CVP-Präsident abzutreten.Key

Markus Zemp musste die erste Wahlniederlage erklären – und konnte sich vorstellen, schon nächsten Frühling als CVP-Präsident abzutreten.Key

Die CVP nimmt Stellung zum Wochenkommentar von az-Chefredaktor Christian Dorer. Darin vergleicht Dorer die CVP mit einem absteigenden Fussballclub und portiert Marianne Binder als Retterin der Partei.

Die Partei schreibt in ihrer Mitteilung, dass Markus Zemp nach wie vor Präsident der CVP Aargau bleibt und für Marianne Binder die Übernahme des Präsidiums kein Thema sei. Zudem obliege «die strategische Personalplanung aller Ämter der CVP Aargau und nicht der ‹Aargauer Zeitung›.»

Die Parteileitung bescheinigt ihrem Präsidenten zudem eine «keineswegs blasse Handschrift» und lobt seine Arbeit in den letzten sechs Monaten.

«Marianne Binder for President!»

Christian Dorer hatte im Wochenkommentar der heutigen Ausgabe unter dem Titel «Marianne Binder for President!» Grossrätin Marianne Binder als neue Parteipräsidentin vorgeschlagen, und die Partei mit einem absteigenden Fussballclub verglichen, der Richtung Untergang steuert.

Grund war das schlechte Wahlergebnis und eine Aussage von Parteipräsident Markus Zemp. Dieser sagte am Wahlabend, er werde zurückzutreten, wenn die CVP einen Nachfolger für ihn findet. Marianne Binder hatte daraufhin verkündet, dass sie das Amt reizen würde, zog die Aussage aber rasch wieder zurück. (kgh)

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