Aargau Tourismus

Coronagutscheine ausverkauft: Bald gibt es mehr

Die Gutscheine von Aargau Tourismus werden für alles mögliche eingesetzt - auch für Bäder wie das Thermalbad Schinznach.

Die Gutscheine von Aargau Tourismus werden für alles mögliche eingesetzt - auch für Bäder wie das Thermalbad Schinznach.

Weil die reduzierten Gutscheine von Aargau Tourismus rasch ausverkauft waren, wird das Angebot erweitert.

Vor wenigen Wochen verkaufte Aargau Tourismus mit der Unterstützung der AKB und der Axpo 3333 Gutscheine à 50 Franken zum Preis von 35 Franken. Die Gutscheine wurden mit zwei Verkaufsaktionen vertrieben. Diese trafen einen Nerv: Beide Male waren die jeweils 1500 Gutscheine innerhalb eines Tages ausverkauft. Bei Aargau Tourismus sei man über den Erfolg selbst überrascht gewesen, meint Direktorin Andrea Portmann. In den zwei Wochen seit dem Verkauf der ersten Gutscheine wurden die ersten bereits eingelöst. Mittels der rund 100 verwendeten Gutscheine flossen 5000 Franken zum Aargauer Gewerbe.

Gutscheine werden «querbeet» eingesetzt

Eingesetzt werden die Gutscheine, so Andrea Portmann, «querbeet». Besonders beliebt gewesen seien Gastrobetriebe oder Freizeitanlagen wie Thermalbäder, ausserdem hätten Winzer schon profitiert. Die Gutscheine sind noch bis Ende 2021 gültig, man rechnet aber damit, dass die meisten diesen Sommer eingesetzt werden. «Das Bedürfnis, wieder nach draussen zu gehen, ist gross», erklärt Portmann.

Aufgrund des grossen Erfolgs der ersten Aktionen und wegen Anfragen, ob weitere Gutscheine erhältlich seien, möchte Aargau Tourismus das Angebot weiterführen: Ab dem Sommer werden 25- und 50-Franken-Gutscheine verkauft, dann aber nicht mehr zum ermässigten Preis. Die teilnehmenden Betriebe werden dabei bleiben, auch weitere Gewerbetreibende haben sich noch angemeldet. Vor allem im Gastrobereich sei das Interesse weiterhin gross, stellt Portmann fest.

In den nächsten Wochen werden auch die von der AKB finanzierten 20'000 Gutscheine à 25 Franken von den Gemeinden vergeben. Diese wurden bis Donnerstag an die Gemeinden verschickt. Es sei nun an den Gemeinden, zu entscheiden, wer die Gutscheine erhält, sagt Andrea Portmann. Grundsätzlich sollen die Gutscheine an finanziell Benachteiligte gehen. Für die Verteilung haben die Gemeinden Zeit bis kommenden März. (ama)

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