Lage-Bulletin

Corona-Virus im Aargau: Nun sind es offiziell 118 Infizierte – 6 auf Intensivstation, 3 werden beatmet

Sechs Corona-Patienten im Aargau befinden sich auf der Intensivstation. Das Bild zeigt eine Klinik in Lugano, wo die Lage dramatische ist.

Sechs Corona-Patienten im Aargau befinden sich auf der Intensivstation. Das Bild zeigt eine Klinik in Lugano, wo die Lage dramatische ist.

Die Aargauer Zahl der Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, stieg von gestern auf heute um 17 auf 118 Personen.

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 118 bestätigte Fälle vor von Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Das sind 17 mehr als gestern mit 101. Das teilt der Kanton im aktuellen Lage-Bulletin mit.

Fast jede siebte Person befindet sich in einem Spital: Konkret sind es 17. Auf der Intensivstation werden davon 6 Personen behandelt, 3 davon müssen sogar künstlich beatmet werden.

Ein Ende des starken Anstiegs ist nicht in Sicht. «Mit weiteren Fällen muss gerechnet werden», schreibt der Kanton. Und verweist auf die steigenden Zahlen der gesamten Schweiz sowie der Nachbarländer.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) habe in der Schweiz bisher 3438 Ansteckungen bestätigt. 450 weitere seien wahrscheinlich. Bisher sind im Land 33 Personen an den Folgen des Corona-Virus gestorben.

Der Regierungsrat hat einen Koordinations- und Steuerungsausschuss «Coronavirus» eingesetzt. Aufgrund von Anfragen aus der Bevölkerung hat dieser Folgendes festgelegt: 

  • Der Verkauf von Lebensmittelpflanzen (z.B. Gemüse-Setzlinge) wird erlaubt
  • Geschlossen bleiben Lebensmittelmärkte und Hundesalons
  • Baustellen bleiben offen

Der Verkauf von Gemüsesetzlingen wurde in den Kantonen unterschiedlich gehandhabt. Im Aargau waren sie seit Dienstag nicht mehr im Verkauf. «In anderen Kantonen, zum Beispiel Thurgau und Appenzell Ausserhoden, hingegen schon», wie Heidi Niederberger, Mediensprechern von Landi Schweiz, der AZ sagt. «Die verderblichen Artikel wie eben auch Setzlinge werden so lange wie möglich gepflegt und bewirtschaftet. Danach kommen wir nicht darum herum, diese zu entsorgen», sagte Niederberger noch am Donnerstagmorgen. (pz/mwa)

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