Circus Nock

Circus Nock ist multikulti und startet Tournee mit drei äthiopischen Acts

Der älteste Zirkus der Schweiz bietet auf seiner 154. Tournee viel Neues: So kehrt Francesco Nock am 15. März in Frick in die Familie zurück und drei äthiopische Acts bringen den afrikanischen Kontinent in die Manege.

Der Circus Nock ist in mehreren Punkten speziell: Einerseits ist der Zirkus mit Heimbasis im Fricktal der älteste der Schweiz, andererseits der einzige, der alle vier Sprachregionen berücksichtigt.

Die 154. Nock-Tournée startet traditionsgemäss in Frick und steht im Zeichen eines Comebacks. Sieben Jahre sind seit dem letzten Auftritt von Francesco Nock in der Nock-Manege vergangen. «Nach mehrjähriger Zirkustätigkeit im Ausland freut sich der bald 20-Jährige auf die Tournee mit seiner Familie», schreibt Circus Nock-Kommunikationschef Reto Berner.

Zu sehen ist Francesco zweimal: Nicht gleich mit sechs Motorradfahrern wie Namensvetter Freddy Nock, aber nicht minder waghalsig, tritt Francesco mit seinem Vater Mikel Stoichev in der Todeskugel auf. Als Tarzan und Jane schwingen sich Francesco Nock und seine Partnerin Simona Gheorghe danach durch die Lüfte.

Gemeinsam aufgetreten ist das Zirkuspaar bereits Ende 2013 in Deutschland. Neben der 8. Nock-Generation wird mit Franziska Nock auch die 7. Zirkus-Generation vertreten sein. Franziska Nock ist bekannt für ihre Pferde- und Exotennummer und wird auch dieses Jahr wieder Dressuren mit Pferden, Kamelen und Eseln präsentieren.

Artisten aus neun Ländern

Doch es sind nicht nur die Nocks, die in Frick das Publikum begeistern sollen. «Artisten aus insgesamt neun Nationen werden für unvergessliche, magische und unverfälschte Zirkusmomente in der Manege sorgen», verspricht Berner.

Speziell sind die drei äthiopischen Gruppen: Ein afrikanischer Jongleur lässt die Gummibälle in atemberaubender Geschwindigkeit hüpfen, vier Kontorsionistinnen – früher hätte man sie als Schlangenfrauen bezeichnet – präsentieren ihre unglaubliche Beweglichkeit und zwei Luftakrobaten aus Äthiopien eifern dem antiken Ikarus nach.

Zum vierten Mal dieselben Clowns

Für Highlights werden auch die beiden Schweizer Starclowns Gaston und Roli sorgen, die zum vierten Mal in Folge prägender Teil der Nock-Tournee sind. Unter dem Titel «Meister-Magie & Hunde-Revue» treten Sandro und Monica Rivoli mit Zaubernummern und Tierdressur auf.

Bei den Zwillingsbrüdern Khusan und Khasan Saliev aus Usbekistan ist der Name Programm. Die zwei Power Brothers sind Kraftpakete, die sich als Handstandartisten einen Namen machten. Spektakel verspricht auch die Nummer von Romy Meggiolaro, die als Antipodistin verschiedenste Gegenstände balanciert.

Kommunikationschef Reto Berner ist überzeugt, dass der Circus Nock gerade in einer Zeit, die stark von Schnelllebigkeit geprägt ist, «erneut Tausende von Zuschauern in der ganzen Schweiz in seinen Bann ziehen wird». Seit vielen Jahren biete der älteste Schweizer Zirkus seinen Besuchern «magische, unverfälschte, qualitativ hochstehende und mit allen Sinnen erlebbare Zirkusmomente».

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