Feuerwehr-Einsatz

Brand in Zofinger Hochhaus – war fahrlässiges Handeln der Auslöser?

Feuer in Zofinger Mehrfamilienhaus: Acht Personen verletzt

Die Feuerwehr stand mit einem Grossaufgebot im Einsatz.

In Zofingen hat es in der Nacht auf Mittwoch in einem Hochhaus gebrannt. Die mehreren Dutzend Bewohner der Überbauung mussten sich in eine Notunterkunft begeben. Eine Ambulanz fuhr drei Personen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilt.

Ein Anwohner hatte kurz nach 23 Uhr gemeldet, dass er im neunten Stock Rauch aus einer Wohnung im fünften Stock feststellen könne. Der Wohnungsbesitzer sei nicht erreichbar.

Die Feuerwehr stand mit rund 100 Leuten im Einsatz. Sie löschte den Brand, bevor das ganze Haus in Flammen stand. Die Wohnung wurde allerdings verwüstet. Es entstand grosser Schaden.

Die Kantonspolizei ermittelt, um die Brandursache zu klären. Im Vordergrund steht eine Fahrlässigkeit. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eröffnete eine Strafuntersuchung und ordnete eine Blut- und Urinprobe beim 44-jährigen Wohnungsbesitzer an.

Wie verhält man sich bei einem Hochhausbrand?

Wie verhält man sich bei einem Hochhausbrand?

Bei einem Brand zählt jede Sekunde. Normalerweise lautet die Weisung, möglichst schnell die Wohnung und den Gefahrenbereich zu verlassen. Aber was, wenn der Brand, so wie in Zofingen, in einem Hochhaus ausbricht und man oberhalb des Brandherds wohnt? Ein Experte gibt Auskunft.

Aktuelle Polizeibilder

(mwa)

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