Silvesternacht

Brände, Einbrüche, Unfug: Über 50 Einsätze für die Aargauer Blaulicht-Organisationen in der Neujahrsnacht

Die Kantonspolizei Aargau hat eine unruhige Nacht hinter sich. (Symbolbild)

Die Kantonspolizei Aargau hat eine unruhige Nacht hinter sich. (Symbolbild)

Eine ruhige Nacht war jene auf den 1. Januar 2020 für die Blaulicht-Organisationen im Aargau sicher nicht. Das zeigt die Bilanz der Kantonspolizei: Vom 31. Dezember, 12 Uhr, bis zum Neujahrsmorgen, zirka 10 Uhr, verzeichnete sie zahlreiche Einsätze, wie sie auf Twitter mitteilt.

Neben Sanität und Kantonspolizei standen vor allem diverse Feuerwehren und Patrouillen der Regional-/Stadtpolizeien im ganzen Kanton im Einsatz.

Ein Dutzend Brände hat die Kantonspolizei registriert. Bei einem Zimmerbrand in Lupfig entstand ein mittelgrosser Sachschaden. Die Feuerwehr Eigenamt konnte Schlimmeres verhindern. Verletzt wurde niemand. Der Bewohner dürfte den Brand laut Kantonspolizei wegen fahrlässigem Umfang mit Raucherwaren verursacht haben. Er wird angezeigt. 

Auf den Aargauer Strassen kam es zu zehn Verkehrsunfällen. Zu mehreren hat die Kantonspolizei eine Mitteilung publiziert: 

Weiter kam es zu sechs Einbruch- und Einschleichdiebstählen. Sechsmal wurde die Polizei wegen Häuslicher Gewalt aufgeboten. 

Es kam zu rund zehn Ruhestörungen sowie zehn Meldungen wegen Unfugs. In der Summe sind das 54 Einsätze.

In Döttingen haben Unbekannte mit Feuerwerk einen Robidog gesprengt, wie ein Einheimischer auf Instagram schreibt und folgendes Bild teilt: 

Der gesprengte Robidog in Döttingen

Der gesprengte Robidog in Döttingen

(pz)

Diese Unglücke erlebte der Aargau im Jahr 2019:

Diese Unglücke erlebte der Aargau im Jahr 2019

Der Kanton Aargau blieb im scheidenden Jahr nicht von Unheil verschont. So sorgte beispielsweise der „Feuerteufel von Merenschwand“ für eine schlimme Brandserie. Auch der schwere Autounfall beim Bözbergtunnel, bei dem drei Menschen ums Leben kamen, bleibt in Erinnerung.

Die Polizeibilder vom Januar:

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