Leserwandern 2014

Beste Schnappschüsse: 2450 Leserwanderer entdecken die Region

In fünf Wochen wandern rund 2450 Leserinnen und Leser 2014 mit den Redaktoren durch das Verbreitungsgebiet der «Nordwestschweiz». Und mit ihnen auch Hunde, Lamas – und Kühe.

Der meistgehörte Spruch beim diesjährigen Leserwandern ist wohl der vom Wanderer, der kein schlechtes Wetter kennt. Wie es etwa die Leserwanderer in der zweitletzten Etappe am Donnerstag kurz vor Schluss regelrecht durchnässt hat, so etwas habe sie noch nie erlebt, sagte Wanderleiterin Susanne Im Hof am Tag danach. Auch eine Leserwanderin meinte dazu, es sei wie ein «tropischer Platzregen» gewesen – nur nicht so warm. Doch nicht nur Menschen wurden durchnässt, auch das Handy des Solothurner Kantonsrates Hubert Bläsi hat seit Donnerstag einen Wasserschaden. Er sei telefonisch derzeit nur noch auf der Festnetznummer erreichbar, erklärt er in einem Rundmail an seine Kontakte.

Auch auf anderen Etappen war das nass-kalte Wetter immer wieder ein Thema. Doch die Stimmung litt nicht darunter, im Gegenteil: «Es kommt mir vor, als sei die Stimmung auf den Wanderungen nie besser gewesen als in dieser verregneten ersten Woche des Leserwanderns 2014.» Dies schrieb «Nordwestschweiz»-Chefredaktor Christian Dorer nach der vierten Etappe – bei dreien davon hat es geregnet.

Das nasse Wetter liess zudem eines der Highlights des diesjährigen Leserwanderns, die beiden Schifffahrten, ins Wasser fallen. Die Flussfahrten von Basel nach Birsfelden auf dem Rhein sowie von Solothurn nach Altreu auf der Aare konnten beide wegen Hochwasser nicht stattfinden.

Erfreulich ist trotzdem, dass auf den 25 Etappen insgesamt rund 2450 Leserwanderer mit dabei waren, das ist im Vergleich zum letzten Jahr ein Fünftel mehr. Den absoluten Teilnehmerrekord gab es am Nationalfeiertag: Über 300 Personen liessen sich durch die Etappe rund um Solothurn anlocken.

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