Kanton Aargau

Beschäftigungsprogramme für Asylbewerber sollen keine Pauschale mehr erhalten

Beschäftigungsprogramme für Asylbewerber sollen im Aargau keine Pauschale mehr erhalten

Beschäftigungsprogramme für Asylbewerber sollen im Aargau keine Pauschale mehr erhalten

Der Kanton Aargau unterstützt Beschäftigungsprogramme für Asylbewerber mit finanziellen Mitteln. Dies jedoch unabhängig davon, wie viele Asylbewerber freiwillig mitmachen. Das soll sich jetzt ändern.

Für sieben Franken arbeiten die Asylbewerber in der Oftringer Stiftung Wendepunkt. Doch auch die Steuerzahler werden zur Kasse gebeten. Der Kanton Aargau unterstützt dieses und andere Programme finanziell.

Während in den letzten Jahren immer weniger Asylbewerber freiwillig bei Beschäftigungsprogrammen mitgemacht haben, sind die Kosten aber nicht gleichermassen stark gesunken.

Auch hat der Kanton den Anbietern solcher Programme immer denselben Betrag überwiesen, egal wie viele Asylbewerber mitmachen.

Dass dies nicht aufgeht, hat nun auch das Sozialdepartement des Kantons eingesehen, wie TeleM1 berichtet. «Wir sind daran, mit Anbietern von solchen Beschäftigungsprogrammen eine Leistungsvereinbarung zu erarbeiten.», so Balz Bruder, Departementssprecher, gegenüber dem Regionalfernsehen. Derzeit laufe ein Offerten-Verfahren. Bis Frühling soll eine neue Lösung stehen. (ldu)

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