Aargauer Nationalrat
Beat Flach zur knappen Kampfjetabstimmung: «Das Resultat ist so oder so ein Scherbenhaufen»

GLP-Nationalrat Beat Flach wertet die knappe Entscheidung als Indiz für eine Forderung nach progressiveren Sicherheitsmassnahmen in der Schweiz.

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«Es erstaunt mich auch, dass das so knapp wird», sagt Beat Flach im Interview bei den TV-Sendern von CH Media. Die Befürworter der Vorlage zur Beschaffung neuer Kampfjets für die Schweiz müssen an diesem Abstimmungssonntag regelrecht zittern.

Ob ja oder nein: «Das wird so oder so ein Scherbenhaufen für die Schweizer Sicherheitspolitik», sagt Flach. Denn: «Vor dem Hintergrund des deutlichen Neins zur Begrenzungsinitiative, ist es jetzt nötig, dass man aufzeigt, wie man in Zukunft für Sicherheit sorgen will und auch international verknüpfter vorgehen will.»

Nach dem definitiven, knappen Ja sprach der Aargauer Nationalrat noch einmal die Zukunft der Schweizer Sicherheitspolitik an und sagte: «Wir müssen kleiner, moderner und mobiler werden.»

Machte die Corona-Krise die Stimmbevölkerung zurückhaltender?

CVP-Nationalrätin Marianne Binder stellte sich hinter «ihre» Bundesrätin und Verteidigungsministerin Viola Amherd, sie hoffte am Sonntag auf ein immerhin knappes Ja für die Beschaffung neuer Kampfjets.

Die vielen Nein-Stimmen stehen für Binder auch dafür, dass das Volk mit der Covid-Krise zurückhaltender geworden ist bei geplanten Ausgaben. (smo)

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