Wasserkraft
BDP fordert: Aargau soll Alpiq- Kraftwerke kaufen

Nachdem Alpiq ankündigte, Anteile der Wasserkraftwerke zu verkaufen, will die BDP wissen, ob der Regierungsrat bereit wäre, sich an den Wasserkraftwerken zu beteiligen. Die Partei fände es nämlich tragisch, würden die Beteiligungen an Schweizer Wasserkraftwerken ins Ausland verkauft.

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Alpiq will Wasserkraftwerke verkaufen. (Symbolbild)

Alpiq will Wasserkraftwerke verkaufen. (Symbolbild)

Keystone/GIAN EHRENZELLER

Der Stromkonzern Alpiq hat angekündigt, Anteile an seinen Wasserkraftwerken zu veräussern. Das hat die BDP-Fraktion im Grossen Rat aufgeschreckt. Sie hat eine Interpellation eingereicht, in der sie fragt, ob sich der Regierungsrat bereits Gedanken gemacht habe, sich einen Teil dieser Kraftwerksbeteiligungen zu sichern.
Die BDP fragt weiter: «Wäre der Regierungsrat bereit, sich direkt oder über die AEW an diesen Wasserkraftwerken zu beteiligen? Welche weiteren Möglichkeiten für den Kanton Aargau gäbe es, sich bei dieser Gelegenheit Anteile an Wasserkraftwerken zu sichern?» Weiter will die Fraktion wissen, in welchem Umfang Beteiligungen für den Aargau finanziell tragbar wären.

Die Partei begründet ihren Vorstoss damit, dass die Wasserkraft erneuerbare Energie und wichtige Bandenergie liefert. Die BDP fände es «tragisch, wenn nun die Beteiligungen an Schweizer Wasserkraftwerken ins Ausland verscherbelt werden würden». Aus ihrer Sicht wäre es naheliegend, wenn sich Schweizer Beteiligungen an diesen Wasserkraftwerken ergäben. Die BDP will damit verhindern, dass die Anteile ins Ausland abwandern könnten. Im Vorstoss heisst es weiter: «Die Wasserkraft kam aufgrund der Subventions-politik in andern europäischen Ländern in Bedrängnis. Bei langfristiger Betrachtung sind Wasserkraftwerke aber nach wie vor attraktiv.» (MKU)