Densbüren
Baupfusch: Wie für eine Familie der Traum vom Eigenheim einstürzt

Der Traum vom Eigenheim wird für Familie Studer aus Densbüren zum Albtraum: Die Baufirma hat so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.

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«Eigentlich wären wir nächsten Monat eingezogen. Alles hätte fertig sein sollen», sagt Corinne Studer gegenüber Tele M1. Die Küche hätte letzte Woche eingebaut werden sollen. An besagter Stelle ist nur ein kahler Boden.

Bis jetzt steht nur der erste Stock – und dieser Rohbau muss vermutlich sogar wieder abgerissen werden. Die Wände sind instabil. Anstatt Beton wurde sogenannter Unterlagsboden verwendet.

Der Verantwortliche Generalunternehmer Gugelmann-Hausbau gibt zu, dass Fehler gemacht wurden. Diese versucht er aber auf die Subunternehmer abzuschieben – obwohl er diese beauftragt hat und sie hätte überwachen müssen.

Gegenüber Tele M1 wollte Werner Gugelmann keine Auskunft vor der Kamera geben. Laut einem Ingenieurbüro, das die Bauherrin beauftragt hat, ist der Rohbau akut einsturzgefährdet. «Am besten, man reisst das komplette Sockelgeschoss ab», sagt Bauingenieur Stephan Periclès.

Corinne Studer schätzt den entstandenen Schaden auf rund 250'000 Franken. (kob)