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Baum stürzt während des Sturms auf sein Auto: «Ich hatte riesiges Glück»

Der Wintersturm «Burglind» hat am Mittwoch zahlreiche Bäume gefällt. Einer davon kracht auf das Auto von Daniel Füglistaler. Wie durch ein Wunder kann er sich selber aus seinem zerstörten Auto befreien.

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Daniel Füglistaler hatte am Mittwoch einen Schutzengel an seiner Seite. Als Wintersturm «Burglind» über die Schweiz fegt, fährt er um 12 Uhr von Bremgarten nach Wohlen. Er hat sich mit einem Kollegen zum Mittagessen verabredet. Doch plötzlich stürzt wie aus dem Nichts ein Baum auf sein Auto.

Daniel Füglistaler fährt mit dem Auto von Bremgarten nach Wohlen, als ein umstürzender Baum auf sein Auto kracht.
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Er konnte sich selber aus dem Auto befreien.
«Burglind» fällte am Mittwoch zahlreiche Bäume: Die mächtige Linde beim Schulhaus in Full im Bezirk Zurzach gab dem Sturm nach.
Die Linde galt als Wahrzeichen.
Glück im Unglück an der Bachstrasse in Aarau: Die Birke stürzte nicht auf die Strasse.
In Buchs ist eine rund zehn Meter grosse Föhre eingeknickt, wie Leserin Heidi Berner berichtet.
Der Baum verfehlte die parkierten Autos nur um Zentimeter.
Eine Leserin berichtet von sieben gefallenen Bäumen im Bereich Francke-Gut in Aarau.
Die Strasse zwischen Lengnau und Baldingen ist wegen zahlreicher umgestürzter Bäume gesperrt.
Die Strasse zwischen Lengnau und Baldingen ist wegen zahlreicher umgestürzter Bäume gesperrt.
Ein umgestürzter Baum auf der Strecke Oftringen - Safenwil.
Auch in Oberrohrdorf ist eine Tanne dem Sturm zum Opfer gefallen.
Am Kirschgartenweg in Aarau ist ein Baum umgestürzt.

Daniel Füglistaler fährt mit dem Auto von Bremgarten nach Wohlen, als ein umstürzender Baum auf sein Auto kracht.

MZM

«Ich sah den Baum noch kommen», sagt Füglistaler gegenüber «TeleM1». «Aber ich konnte nichts mehr machen, ausser bremsen.» Der Baum habe eine solche Gewalt gehabt, dass er das Auto in den Boden gedrückt habe. Wie durch ein Wunder kann er sich selber aus dem Auto befreien. «Die ersten paar Minuten schüttelte ich den Kopf und hatte etwas Kopfschmerzen. An viel mehr konnte ich nicht denken. Nur, dass ich selber rauskommen konnte.»

Der 45-Jährige sagt, er sei froh, sei er alleine unterwegs gewesen und habe kein Kind dabei gehabt – für einen Beifahrer wäre der Unfall wohl tödlich ausgefallen.

Im Kantonsspital Aarau erholt sich Daniel Füglistaler nun vom Schock und seinen Verletzungen: Neben einer Gehirnerschütterung sind zwei Hals- und ein Brustwirbel angebrochen. «Wenn ich im Nachhinein die Bilder anschaue, würde ich sagen, ich habe sehr Glück gehabt», sagt er. «Den Umständen entsprechend geht es mir gut.» Zur Kontrolle muss er noch mindestens drei Tage im Spital bleiben. Bis er wieder gesund ist, dauert es noch ein paar Wochen. (az)