Schule
Basler in Deutsch und Mathe am schlechtesten - Aargauer sind spitze

Die Ergebnisse des ersten Leistungstests in Deutsch und Mathe von Drittklässlern in den Kantonen Aargau, Solothurn und den beiden Basel liegen nun vor. Die Aargauer können am besten lesen und rechnen, die Basler am schlechtesten.

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Noch nicht alles richtig: Schüler beim Schreibversuch an der Wandtafel.

Noch nicht alles richtig: Schüler beim Schreibversuch an der Wandtafel.

Keystone

Die Bandbreite der Leistungen ist im Kanton Basel-Landschaft am geringsten, im Kanton Basel-Stadt am grössten, wie der Bildungsraum Nordwestschweiz mit Sitz in Aarau am Freitag mitteilte.

Eine mögliche Erklärung für die breitere Streuung und den tieferen Durchschnitt der Ergebnisse in Basel-Stadt könne der Anteil an Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache sein.

Dieser Anteil ist im Kanton Basel-Stadt mit 46 Prozent bedeutend höher als in den anderen Kantonen. Dort liegt der Anteil zwischen zwischen 32 und 36 Prozent.

Wichtige Muttersprache

Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache schneiden in allen Kantonen schlechter ab als Kinder mit Deutsch als Erstsprache. Die Sprache sei oft eng mit der sozialen Herkunft verbunden, heisst es im Schlussbericht.

Der Vergleich der Leistungen nach Geschlecht zeigt, dass die Mädchen in den beiden Kompetenzbereichen «Lesen» und «erstes Schreiben» leicht besser abschneiden als die Buben

In der Mathematik ist das Ergebnis genau umgekehrt. Die Mädchen sind leicht im Rückstand. Die Unterschiede zwischen den Mädchen und den Knaben sind jedoch gering.

Test einzig in Basel-Stadt obligatorisch

Am einheitlichen Leistungstest «Check P3», bei dem es keine Noten gab, machten im vergangenen September insgesamt 8206 Schülerinnen und Schüler mit. Sie teilten sich auf auf 507 Klassen an 308 Schulen auf.

Die Teilnahme war einzig im Kanton Basel-Stadt für alle Klassen obligatorisch. Das könnte das Ergebnis ebenfalls beeinflusst habn. Es könne nicht ganz ausgeschlossen werden, dass vermehrt Lehrpersonen mit leistungsstarken Klassen aus den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft und Solothurn teilgenommen hätten, heisst es im Bericht. (sda/rsn)