Umzug

Autoimperium Amag sucht neuen Hauptsitz – Standort liegt womöglich im Aargau

Amag schmiedet Pläne für einen neuen Hauptsitz. 900 Mitarbeiter sollen darin unterkommen. (Archiv)

Amag schmiedet Pläne für einen neuen Hauptsitz. 900 Mitarbeiter sollen darin unterkommen. (Archiv)

Der Schweizer Autohändler Amag plant einen Umzug im grossen Stil: 900 Mitarbeiter sollen in einen gemeinsamen Hauptsitz ziehen. Im Rennen um den Standort mischt auch der Aargau mit.

Amag-Chef Morten Hannesbo hat einen Wunsch für sein Unternehmen: mehr Kooperation und kürzere Transportzeiten. Deshalb plant er nun einen grösseren Umzug. Wie die «Bilanz» schreibt, sollen mehrere Abteilungen des Schweizer Autohändlers und -importeurs künftig von einem gemeinsamen Hauptsitz aus arbeiten. Die Einheiten Import (Schinznach-Bad und Buchs ZH) und Finanzen, Human Resources und Informatik (Buchs und Zürich) sollen mit der Zentrale der Amag Retail und Leasing (Baden Dättwil) zusammenziehen. Bis spätestens Ende 2019 soll der neue Hauptsitz in Betrieb sein.

Auf der Suche nach einem Standort konzentriert sich Amag gemäss der «Bilanz» auf drei Standorte in der «Greater Zurich Area»: Im Gespräch sind demnach Cham, Dübendorf und mit Birrfeld auch ein Aargauer Aspirant. An allen drei Orten besitzt die Amag bereits Immobilien.

Hannesbos Pläne bedeuten einen neuen Arbeitsplatz für 900 der rund 5600 Amag-Mitarbeiter. Auch die Konzernleitung soll in den neuen Hauptsitz ziehen. Bisher arbeitet sie in einem denkmalgeschützten Gebäude am Zürcher Utoquai.

Die Gemeinde Lupfig, auf deren Gebiet der mögliche Aargauer Standort liegen würde, hatte mit Amag noch keinen Kontakt wegen des Projekts. «Es würde uns natürlich freuen, wenn Amag den Hauptsitz bei uns eröffnen würde», sagt Lupfigs Gemeindeammann Richard Plüss. Auch die Stadt Baden verfügt über keine Informationen bezüglich Amags Umzugsplänen, wie Jacqueline Keller, Kommunikationschefin der Stadt, auf Anfrage schreibt. (mwa)

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