Wie schon in vergangenen Jahren führten die Stadt- und Regionalpolizeien des Kantons Aargau in den letzten Wochen die Aktion «Schulbeginn» durch. Dabei wurden im ganzen Kanton spezielle Kontrollen durchgeführt, darunter Geschwindigkeits- und Präsenzkontrollen.

Vor Schulen und gefährlichen Übergängen war die Polizei anwesend, um Unfälle zu vermeiden und Autofahrer auf die Problematik der Schulanfänger zu sensibilisieren. Die Bilanz fiel zufriedenstellend aus, die Disziplin der Verkehrsteilnehmer war mehrheitlich gut und das Fahrverhalten von Verständnis geprägt.

Weniger zufriedenstellend ist jedoch die Situation mit den Elterntaxis. Nach wie vor werden Schüler von den Eltern in die Schule gefahren. Diese Fahrten sind so zahlreich, dass sie bei einzelnen Schulhäusern sogar zu Ministaus führten, wie der Verband der Aargauer Stadt- und Regionalpolizeien mitteilt.

Während der gesamten Aktion mussten 264 Belehrungen ausgesprochen, 1719 Ordnungsbussen verteilt und sogar ein paar Anzeigen gemacht werden. (jgl)