Interaktive Karte
Ausländer und Schweizer im Vergleich: So hat sich die Bevölkerung im Aargau verändert

Halbjährlich veröffentlichen die Behörden die aktuellen Einwohnerzahlen für jede Aargauer Gemeinde. Die interaktive Karte verrät, in welchen Gemeinden die Schweizer- und in welchen die ausländische Wohnbevölkerung besonders stark gewachsen ist.

Dominic Kobelt
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Die Bevölkerung ist im ersten Halbjahr 2017 weiter gewachsen.

Die Bevölkerung ist im ersten Halbjahr 2017 weiter gewachsen.

Keystone/Montage:az

Im ersten Halbjahr 2017 ist die ausländische Wohnbevölkerung stärker gewachsen als die einheimische. Insgesamt nahm die Bevölkerung im Kanton Aargau um 3967 Personen zu. Davon waren 1683 Schweizer und 2284 Ausländer.

Betrachtet man nur die Schweizer in besagtem Zeitraum, so kommt man auf 2349 Geburten, 2190 Todesfälle, 14'106 Zuzüge und 14'001 Wegzüge. Für die ausländische Wohnbevölkerung setzen sich die Zahlen wie folgt zusammen: 863 Geburten, 252 Todesfälle, 11'186 Zuzüge, 8359 Wegzüge und 1246 Einbürgerungen.

Die Schweizer Wohnbevölkerung hat prozentual in Lenzburg (+4,6%) am stärksten zugenommen. Auch Bünzen (+4,3%) und Densbüren (+3,8%) konnten kräftig zulegen, in allen Gemeinden liegt das an den vielen Zuzügen.

Auf der anderen Seite der Skala steht Mellikon (-5%). Allerdings hat die Schweizer Bevölkerung lediglich um elf Personen abgenommen (Stand 30.6.17: 207 Personen). Ganz ähnlich sieht es in der Nachbargemeinde Rümikon aus (-4,3%) aus.

Betrachtet man die prozentuale Veränderung der ausländischen Bevölkerung, sind die Werte wesentlich höher, natürlich auch dadurch bedingt, dass durch die kleinere Gesamtzahl die absolute Veränderung stärker ins Gewicht fällt: In Staffelbach kommt es durch 27 Zuzüge und einem Wegzug zu einer Veränderung von +23,6%. Ähnliche Werte kommen auch in den Gemeinden Bünzen (+20,4%) oder Thalheim (+17,2%) zustande.

Nur wenige Gemeinden haben eine Abnahme von 5% oder mehr zu verzeichnen: So etwa Besenbüren (-12%), Brunegg (-9,5%), oder Schwaderloch (-9,3%).