Regierungsratswahlen
Auch am Parteitag keine Empfehlung für den zweiten Wahlgang: Die CVP entscheidet am Montag

Die Aargauer CVP konnte sich auch am gestrigen Parteitag in Brugg nicht zu einer Empfehlung für den zweiten Wahlgang durchringen. Der Parteivorstand werde am Montag über die Unterstützung einer Kandidatur einer anderen Partei befinden.

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Parteitag endet ohne Wahlempfehlung: die Aargauer CVP-Präsidentin Marianne Binder. (Archivbild)

Parteitag endet ohne Wahlempfehlung: die Aargauer CVP-Präsidentin Marianne Binder. (Archivbild)

KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Anlässlich ihres Parteitages in Brugg hat die CVP Aargau den zweiten Wahlgang der Regierungsratswahlen diskutiert. Der Parteivorstand nimmt die Voten auf und wird am Montag über die Unterstützung einer Kandidatur einer anderen Partei befinden. Dies schreibt die Partei in einer Mitteilung am späten Mittwochabend.

Die CVP Aargau habe bei den Regierungsratswahlen von Beginn an eine klare Linie verfolgt, schreibt die Partei weiter. Im ersten Wahlgang habe man auf den eigenen Kandidaten Markus Dieth fokussiert.

Beim 2. Wahlgang müsse man die Situation nun neu analysieren. Fest stehe jedoch: der verbleibende Sitz soll bürgerlich besetzen werden. Dies verlange die Bündelung der Kräfte, so die Partei.

Entscheid obliegt dem Parteivorstand

Gemäss Statuten der CVP Aargau obliege der Entscheid zur Unterstützung einer Kandidatur von anderen Parteien der Zuständigkeit des Parteivorstandes. Nach der Bekanntgabe der erneuten Kandidatur von Maya Bally, BDP habe der Parteivorstand die Ausgangslage für den 2. Wahlgang analysiert.

Er habe entschieden, die SP nicht zu unterstützen und den Sitz bürgerlich zu besetzen. Die Diskussion anlässlich der Delegiertenversammlung werde in den abschliessenden Entscheid einbezogen. Die Delegierten würden auf die Nomination einer eigenen Kandidatur verzichten und stützen stattdessen das vom Parteivorstand vorgeschlagene Vorgehen. (luk)