Asylunterkunft
Asylunterkunft Koblenz: Dinglichkeitsantrag abgelehnt

Grossräte aus dem Zurzibiet fordern in einem Postulat den Regierungsrat auf, «auf die Asylunterkunft im ehemaligen Hotel Verenahof, Koblenz, zu verzichten und das Baugesuch bei der Gemeinde Koblenz zurückzuziehen».

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Der Platz ist knapp: Im ehemaligen Hotel Verenahof in Koblenz will der Kantonale Sozialdienst 64 Asylbewerber unterbringen. Angelo Zambelli

Der Platz ist knapp: Im ehemaligen Hotel Verenahof in Koblenz will der Kantonale Sozialdienst 64 Asylbewerber unterbringen. Angelo Zambelli

Die Asylunterkunft in Koblenz werde von der Region Zurzibiet abgelehnt, schreiben die Postulanten. Sie beantragten dafür in der Sitzung des Grossen Rates Dringlichkeit. Dafür stimmten 66, gegen Dringlichkeit stimmten 60 Grossräte. Für eine Dringlicherklärung ist eine Zweidrittelsmehrheit nötig. Die wurde nicht erreicht. Jetzt wird das Postulat von der Regierung auf dem ordentlichen Weg beantwortet und dann im Grossen Rat behandelt.

Eingereicht worden ist das Postulat von Franz Nebel (FDP, Bad Zurzach, Sprecher), Astrid Andermatt (SP, Lengnau), Walter Deppeler (SVP, Tegerfelden), Hansjörg Erne (SVP, Hettenschwil), Patrick Gosteli (SVP, Kleindöttingen), Theo Voegtli (CVP, Kleindöttingen) Kurt Wyss (CVP, Gippingen). (MKU)