Asylwesen
Asylbewerber Yosri Hacini ist schon wieder erwischt worden

Der Asylbewerber Yosri Hacini, der letzten Monat einem Feuerwehrmann im Einsatz das Portemonnaie geklaut haben soll, wurde am Samstag in Brugg dem Richter vorgeführt. Diesmal hat er bei Manor in Winterthur Markenkleider gestohlen.

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Schon wieder beim klauen erwischt worden: Yosri Hacini

Schon wieder beim klauen erwischt worden: Yosri Hacini

Tele M1

Yosri Hacini ist schon wieder beim stehlen erwischt worden. Gemäss Recherchen vom «Blick» soll er diesmal versucht haben beim Manor in Winterthur ein Paar «Tommy Hilfiger»-Jeans im Wert von 149 Franken und einen «Levi's»-Kapuzenpulli für 129 Franken zu klauen. Hatte Hacini den Diebstahl an einem Feuerwehrmann in Rekingen noch bestritten, gab er diesmal seine Tat direkt zu.

Der dreiste Diebstahl an einem Feuerwehrmann

Der 18-jährige Yosri Hacini steht unter dringendem Tatverdacht: Zuerst soll der Asylbewerber aus Tunesien einer Journalistin der «Aargauer Zeitung» brav in die Kamera gelächelt, und über seine Situation geklagt haben.

Tage später klaute er angeblich einem Feuerwehrmann das Portemonnaie, als dieser In Rekingen an der Brandstelle bei der Firma Solvay mit löschen beschäftigt war.

Die Polizei untersucht daraufhin die Asylunterkunft in Rekingen und findet das gestohlene Geld und einen Obi-Chip bei Hacini in der Hosentasche. Der Tunesier wird in Handschellen abgeführt und verhört.

Hacini erklärte den Polizisten er habe tatsächlich versucht, die Kleider an der Sicherheitskontrolle im Manor vorbei zu schmuggeln. Der Grund für den versuchten Diebstahl: Für das Fest am Ende des Ramadan habe er neue Kleider benötigt, sagt er.

Hacini in Brugg vorgeführt

Wegen diesem jüngsten Vergehen, wurde der 18-jährige Tunesier am Nachmittag des vergangenen Samstags in Brugg dem Haftrichter vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft hat nun gefordert, Hacini für längere Zeit in Untersuchungshaft zu stecken. Die Anklage lautet auf rechtswidrige Einreise, mehrfache Missachtung der Eingrenzung und nun noch auf mehrfachen Diebstahl. Darauf soll, gemäss den Behörden, bis zu siebeneinhalb Jahre Haft stehen.

Mit dem Zug verirrt

Eigendlich hätte er den Bezirk Zurzach nicht mehr verlassen dürfen. Hacini missachtete die Verfügung, die er nicht gegenzeichnen wollte. Als Grund für die Missachtung der Eingrenzung gab Hacini an: Er habe einen Termin in Aarau gehabt und mit dem Zug über Baden zurückfahren wollen, aber wegen der langen Wartezeit dann doch den Zug über Winterthur genommen. (kgh)