Frick
ASE-Betrüger hat es auch bei der Aargauer Kantonalbank versucht

Die Fricktaler ASE-Investment hat bei der Basler Kantonalbank einen Schaden von 100 Millionen Franken angerichtet. Die Aargauer Kantonalbank war da vorsichtiger. Der ASE-Geschäftsführer hat zwar auch bei ihr angeklopft. Doch die AKB sagte ab.

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ASE Investment aus Frick: Hat es auch bei der AKB versucht, vergebens.

ASE Investment aus Frick: Hat es auch bei der AKB versucht, vergebens.

Keystone

Der vom Fricktal aus tätige Geschäftsführer der ASE Investment hat bei der Basler Kantonalbank einen Schaden von 100 Millionen Franken verursacht. Während seiner Tätigkeit habe der nun inhaftierte ASE-Mann auch bei der Aargauischen Kantonalbank (AKB) angeklopft, schreibt die «Basler Zeitung» (BaZ). «Vor Jahren hat die ASE tatsächlich auch bei uns angefragt», bestätigt Ursula Diebold, Mediensprecherin bei der AKB. «Aber solche Anlagen passen nicht in unser Geschäftsmodell», begründet sie die Ablehnung.

Sammelkonti seien für die Anlagekunden nicht transparent und böten viel Raum für Missbräuche durch die Vermögensverwalter, heisst es dazu. Die AKB wollte die Aussagen von Geschäftsleitungsmitglied Urs Bosisio zurückziehen, doch die BaZ hat sie dennoch abgedruckt. (Lü.)