Quote bei 3.2 Prozent
Arbeitslosigkeit im Aargau trotz starkem Franken nur leicht höher

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Aargau ist im Januar um 202 angestiegen. Somit stieg die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent. Aktuell sind 14'791 Personen auf Stellensuche. Am meisten Arbeitslose gibt es im Bezirk Kulm.

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Aktuell sind im Aargau 14'791 Personen auf Stellensuche. (Symbolbild)

Aktuell sind im Aargau 14'791 Personen auf Stellensuche. (Symbolbild)

Keystone

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Aargau ist im Januar um 202 Personen angestiegen. Der Entscheid der Nationalbank, den Euro-Mindestkurs aufzuheben, habe sich aber bisher noch nicht auf Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit ausgewirkt, schreibt das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA).

Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent. Bei den sechs regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und bei der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Januar 11'134 Personen arbeitslos gemeldet. Üblicherweise erhöhten sich die Arbeitslosenzahlen im Januar deutlich stärker, heisst es in einer AWA-Mitteilung vom Dienstag weiter.

Im Januar gingen bei der Amtsstelle Arbeitslosenversicherung 21 Voranmeldungen für Kurzarbeit ein. Das sind 11 mehr als im Vormonat und gleich viel wie im Januar 2014. Bei den im Januar neu hinzugekommenen Betrieben sind 511 Mitarbeitende potenziell betroffen.

Die höchste Arbeitslosenquote im Kanton Aargau weist der Bezirk Kulm mit 3,7 Prozent auf. Über dem kantonalen Mittel von 3,2 Prozent liegen auch die Bezirke Baden und Zurzach mit je 3,5 Prozent und der Bezirk Bremgarten mit 3,4 Prozent.

Die Arbeitslosenquote des Bezirks Aarau liegt wie der kantonale Wert bei 3,2 Prozent. In den Bezirken Brugg und Lenzburg wurden Werte von 3,1 Prozent verzeichnet, im Bezirk Rheinfelden 3,0 Prozent, im Bezirk Zofingen 2,9 Prozent, im Bezirk Laufenburg 2,6 Prozent und im Bezirk Muri 2,4 Prozent.