Einzig bei den Jugendlichen unter 20 Jahren stieg die Zahl der Arbeitslosen an, wie das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit am Donnerstag mitteilte. Ende Mai waren 239 Jugendliche bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und bei der Pforte Arbeitsmarkt gemeldet, im April waren es 224.

Die 15- bis 24-Jährigen waren zudem - genau wie die über 50-Jährigen - durchschnittlich länger auf Stellensuche als die 25- bis 49-Jährigen. Über alle Altersgruppen dauerte die Stellensuche durchschnittlich 239 Tage.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen stieg auf 1916 Personen. Somit waren im Mai 39 Personen mehr als im April seit über einem Jahr auf Stellensuche.

Nach Bezirken war die Arbeitslosenquote am höchsten im Bezirk Kulm mit 3,8 Prozent, am tiefsten in Muri mit 2,3 Prozent.

Die Nachfrage nach Kurzarbeit ging im Mai zurück. 21 Betriebe beantragten Kurzarbeit, zehn weniger als im April. Damit liegt die Zahl wieder auf dem Niveau von Mitte 2015. Mit den neu angemeldeten Betrieben sind potentiell 335 Mitarbeitende von Kurzarbeit betroffen. Als Hauptgrund gaben die Betriebe laut der Mitteilung nach wie vor den starken Schweizer Franken an.