Wirtschaft

Arbeitslosenquote im Aargau bleibt bei 3,5 Prozent – 169'000 Arbeitnehmende in Kurzarbeit

Rund 13'000 Arbeitslose und Stellensuchende mussten im Juni für eine Beratung die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) aufsuchen. (Archivbild)

Rund 13'000 Arbeitslose und Stellensuchende mussten im Juni für eine Beratung die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) aufsuchen. (Archivbild)

Die Zahl der Stellensuchenden hat im Juni um 260 Personen zugenommen. Die Arbeitslosenquote lag unverändert bei 3,5 Prozent. Für 169'200 Arbeitnehmende im Aargau wurde seit Pandemiebeginn Kurzarbeit bewilligt.

Die Zahl der Voranmeldungen für Kurzarbeit infolge der COVID-19-Pandemie ist stark zurückgegangen, wie der Kanton Aargau mitteilt. Täglich würden rund zehn Voranmeldungen für Kurzarbeit bei der kantonalen Amtsstelle eintreffen. Im Mai waren es im Schnitt zwanzig pro Tag. Bis Ende Juni wurden 10'867 Anträge für Kurzarbeit bewilligt. Die Zahl der betroffenen Arbeitnehmenden im Aargau liegt damit bei 169'200.

Bei den sieben Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Aargau waren Ende Juni 13'217 Personen arbeitslos gemeldet, davon 7'425 Männer (56 Prozent) und 5'792 Frauen (44 Prozent). Das sind 74 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote liegt unverändert bei 3,5 Prozent. Schweizweit beträgt die Quote 3,2 Prozent.

Die Zahl der Stellensuchenden hat um 260 Personen zugenommen. Sie lag Ende Juni bei 20'117. Es haben sich im Juni 1'886 Personen vom RAV abgemeldet, mehrheitlich mit einer neuen Stelle.

Ende Juni waren 2'632 offene Stellen gemeldet, davon waren 1'125 meldepflichtig. Die Stellenmeldepflicht war nach der Aufhebung infolge der COVID-19-Pandemie am 8. Juni 2020 wieder eingeführt worden. Insgesamt wurden 768 offene Stellen mehr gemeldet als Ende Mai.

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