Möriken-Wildegg
Anwohner will nach Tod von Zenel (4) Unterschriften für Zaun am Aabach sammeln

Der vierjährige Zenel ertrank, nachdem er bei einem Spielplatz in Möriken-Wildegg in den Aabach gefallen war. Ob es einen Zaun braucht ist umstritten. Ein besorgter Familienvater möchte nun Unterschriften sammeln.

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Matteo Sciacca ist ein besorgter Familienvater. Nach dem Unglück vom Donnerstag, wo der vierjährige Zenel in den Aabach fiel und am Freitag nur tot geborgen werden konnte, macht er sich Gedanken. Ein solcher tragischer Unfall soll sich nicht wiederholen.

Ein Zaun soll den Bach vom Schulweg abgrenzen und die Kinder vom Wasser fernhalten. Sciacca, der selbst mit seiner Familie am Aabach wohnt, möchte nun Unterschriften sammeln, wie er gegenüber TeleM1 sagt. Schon früher war ein Zaun am Unglücksort Thema, erinnert er sich. «Als ich 18 Jahre alt war, haben die Eltern von Kollegen gesagt, dass hier einmal etwas passieren wird.» Damals sei mit der Gemeinde, dem Kanton und auch Immobilienfirmen gesprochen worden, doch bis heute sei nichts geschehen.

Für Peter Dietiker, Bademeister in Möriken-Wildegg, und auch andere Einwohner ist ein Zaun keine Lösung. Die Aufsicht der Eltern sei wichtiger. Dietiker sieht aber die Gefahr, die vom Bach gerade bei Hochwasser ausgeht. «Auch ein Erwachsener hat sehr Mühe, hier lebend herauszukommen», sagt er. (ldu)