Flug-Abbruch

Anwohner sah Swiss-Flieger: «Ich dachte nur: Oh, oh, oh, da hat einer Probleme»

Rainer Röder erzählt, wie er als Anwohner das Swiss-Flugzeug gesehen hat.

Rainer Röder erzählt, wie er als Anwohner das Swiss-Flugzeug gesehen hat.

Eine Swiss-Maschine muss in der Nacht auf Freitag über der Region Kerosin ablassen und fliegt statt nach Brasilien wieder zurück zum Flughafen Kloten. Das holt zahlreiche Anwohner aus dem Bett.

Fluglärm einer tief flliegenden Swiss-Maschine holt zahlreiche Menschen aus der Region aus dem Bett: "Da hinten über der Barmelweid habe ich gesehen, dass da ein Flugzeug relativ tief rumfliegt", sagt Rainer Röder aus Erlinsbach gegenüber Tele M1. 

Auch Silvan Jauslin aus Frick wird durch den ungewöhnlichen Lärm des Swiss-Fliegers geweckt: "Die Maschine flog verhältnismässig tief die ersten paar Mal über die Häuser. Dann habe ich für mich schon gedacht: Oh, oh, oh, da hat einer Probleme." 

Swiss-Flieger sorgt in der Region für Aufregung

Swiss-Flieger sorgt in der Region für Aufregung

Tatsächlich hat der Swiss-Flug LX92 von Zürich nach Sao Paulo kurz nach dem Start technische Probleme. Da die Maschine zum Landen aber zu schwer ist, muss der Pilot Kerosin ablassen und dreht mehrere Runden über der Region. Eine Gefahr für die Bevölkerung hätte laut dem Mediendienst des Flughafens aber nicht bestanden. Das Flugzeug sei auf rund 4500 Meter Höhe gewesen. "Das abgelassene Kerosin hätte sich bis zum Boden verflüchtigt", so Mediensprecherin Myriam Ziesack.

Nach der Rückkehr mussten die Passagiere auf dem Flughafen auf Matratzen schlafen – weil alle Hotels in der Region ausgebucht gewesen seien, so der Zürich-Airport-Pressesprecher. Am Freitagmorgen dann flogen die Passagiere doch noch Richtung Brasilien. (fam)

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