Todesfall

AMA- und Solviva-Besitzer Willi Gyger (†74) starb nach Velounfall

Willy Gyger im Herbst 2018.

Willy Gyger im Herbst 2018.

Er ist in Zofingen aufgewachsen, hat in Oberentfelden bei der Druckerei Suter (damals «Landanzeiger») Schriftsetzer gelernt. Ab Mitte der Siebzigerjahre machte Willi Gyger von Bäch SZ aus eine faszinierende Karriere als Unternehmer – durchaus mit Berührungspunkten zur Region Aargau West. Seit 12 Jahren gehört seiner Wigra-Gruppe die grösste Aargauer Publikumsmesse, die AMA (jeweils um 35'000 Besucher). Und letztes Jahr hat seine Solviva-Gruppe in Reinach das Pflegeheim Sunnerain eröffnet (27 Plätze für pflegebedürftige Menschen).

Willi Gyger ist, wie die «NZZ am Sonntag» jetzt berichtete, Anfang Oktober gestorben. Er habe sich nicht mehr von den Folgen eines Velounfalls erholt, schreibt sein Sohn auf der Solviva-Website. Gyger wäre am 5. November 75 Jahre alt geworden.

«Der Unternehmer überzeugte vor 45 Jahren die Schweizer Bergbahnen, die Wände der Seilbahnkabinen als Werbefläche zu nutzen», schreibt die «NZZ am Sonntag». Später sei er mit der Idee auch bei den SBB erfolgreich gewesen. Die Firma habe sich zu einem europaweit tätigen Werbevermarkter entwickelt.

1991 schuf Gyger die Publikums- und Fachmesse Fespo in Zürich. Es kamen in den nächsten Jahren immer mehr Messen dazu. Ende 2009 erlitt der Aargauer bei einem unverschuldeten Autounfall ein Schleudertrauma. Er stiess einen Teil der Messen ab, behielt aber die AMA. Fortan engagierte sich Giger stärker beim Aufbau der Solviva-Gruppe, die heute über ein halbes Dutzend Standorte hat. (uhg)

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