Alstom
Alstom-Präsident Deiss bekennt sich zum Standort Aargau

Der neue Verwaltungsratspräsident der Alstom (Schweiz) AG, Alt-Bundesrat Joseph Deiss, weilte heute zu Besuch bei Regierungsrat Urs Hofmann. Deiss bekannte sich dabei zum Forschungs- und Entwicklungsstandort Schweiz.

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Alt-Bundesrat Joseph Deiss, der neuer Verwaltungsratspräsident der Alstom (Schweiz) AG in Baden, hat anlässlich seines Besuchs in Aarau und bei der Max Lehner & Co. AG in Gränichen ein klares Bekenntnis zum Forschungs- und Entwicklungsstandort Schweiz abgegeben. «Die meisten Forschungs- und Entwicklungsaufträge in der Kraftwerksparte tätigt Alstom in der Schweiz», sagte er.

Alstom vergebe jährlich Aufträge mit einem Volumen von 500 bis 800 Millionen Franken in unserem Land. Bei der Max Lehner & Co. AG in Gränichen platziert Alstom seit langem regelmässig Aufträge für Gasturbinen-Systeme und entsprechende Komponenten.

Der Aargau ist führend in der Energietechnologie

Regierungsrat Urs Hofmann zeigte sich sehr erfreut über das Bekenntnis des grössten privaten Arbeitgebers im Kanton zum Standort Aargau. «Der Regierungsrat ist stolz auf das hervorragende Weltunternehmen Alstom in Baden, das viele KMU zu seinen Zulieferern zählt», sagte Urs Hofmann. Der Energie-Cluster sei im Aargau sehr stark ausgeprägt und verfüge entsprechend über ein grosses Know-how, sowohl bei den Grossfirmen wie Alstom aber auch bei zahlreichen KMU.

«Die Energietechnologie», so Hofmann, »ist die Aargauer Spezialität schlechthin, und seit der angekündigten Neuausrichtung der schweizerischen Energiepolitik ist ihr Zukunftspotenzial noch grösser.»

Der Regierungsrat wolle deshalb mit «Hightech Aargau» den Bereich der Energietechnologie zusätzlich stärken und ganz generell den Wissens- und Technologietransfer zu Gunsten der KMU fördern. Deiss bezeichnete «Hightech Aargau» als wichtigen Beitrag für die Zukunft des Industriestandorts Aargau.