Nationalfeiertag

«Als Erstes Heimat»: Was der Kanton für Aargauerinnen und Aargauer ausmacht

Die Gedanken und Wünsche von Aargauerinnen und Aargauern zur ihrem Kanton.

Marianne Wildi: «Aargau bedeutet für mich als Erstes Heimat»

Im Aargau bin ich zu Hause, er bedeutet somit für mich als Erstes Heimat. Der Aargau steht für mich aber auch für hohe Lebensqualität; den Ort, wo ich sehr gerne bin, wo ich wohne, arbeite und oft auch meine Freizeit verbringe.

Der Aargau zeichnet sich als attraktiver Wirtschafts- und Wohnkanton aus, welcher zusätzlich über wunderschöne Naherholungsgebiete verfügt. Im Aargau ist die Wirtschaft und Kultur stark und wir Aargauer stehen auch für Innovation!

Für den Aargau wünsche ich mir engagierte tolerante Einwohner und erfolgreiche Unternehmen, die sich gemeinsam für die bevorstehenden Herausforderungen einsetzen.

Christian Haller: «Einen weniger narzisstischen Blick»

Als Aargauer und Grenzbewohner wünsche ich der Schweiz einen weniger narzisstischen Blick auf sich selbst. Die verliebte Selbstbespiegelung lässt vergessen, dass unser Land auf vielfältigste Weise mit den Ländern Europas, Asiens, Amerikas und Afrikas verbunden ist und dass das Verständnis für Andersartiges und Fremdes zur Fähigkeit gehört, sich einzufühlen, neugierig für Unbekanntes zu bleiben: Die vorurteilslose Offenheit hat der Schweiz den Ruf eines neutralen, humanistischen Landes eingebracht.

Marit Neukomm: «Die Hilfsbereitschaft hat mich überwältigt»

Ich mag die kleinen Städtchen im Kanton Aargau: sie sind charmant und persönlich. Zudem hat unser schöner Kanton eine perfekte zentrale Verkehrslage in der Schweiz.

Und das Tollste am Aargau, das ich seit Monaten erleben darf: Er steht für Menschen in Not zusammen. Die Hilfsbereitschaft der Aargauer und Aargauerinnen hat mich überwältigt und pusht und motiviert mich, weitere Hilfe zu generieren, und dabei weiss ich, dass ich nicht alleine da stehe. Danke Aargau!

Sandro Burki: «Ich denke nicht im Traum daran, den Aargau irgendwann zu verlassen»

«Was ich mir zum Nationalfeiertag für den Kanton Aargau wünsche? Zwei Dinge: Dass auf den Strassen die Baustellen nicht überhandnehmen und das Vorwärtskommen gesichert ist. Und: Dass das Leben hier so bleibt, wie es ist. Meine Familie und ich, wir fühlen uns im Aargau pudelwohl. Der Kanton ist perfekt gelegen, man ist in Kürze in Zürich, Bern, Basel und Luzern. Leben im Aargau bedeutet einen perfekten Mix aus ländlichem und städtischem Flair.

Die vielen kleinen Altstädte haben viel Charme, die Landschaft lädt zum Wandern und Verweilen ein. Ich denke jedenfalls nicht im Traum daran, den Aargau irgendwann einmal zu verlassen…»

Laura Schmid: «Ich liebe den Aargau für seine wirtschaftlichen Möglichkeiten»

Der Aargau hat für Laura Schmid nicht nur mit seinen Wäldern, Flüssen und Seen eine wichtige und positive Rolle für die Schweiz, sondern auch eine historische Bedeutung aufgrund seiner zahlreichen Schlösser und Museen. Zwischen den Kantonen Zürich, Bern und Basel sei der Aargau mit den vielen KMU weit mehr als ein Lückenfüller. «Ich liebe den Aargau für seine ländliche und historische Schönheit sowie für seine wirtschaftlichen Möglichkeiten», sagt die 31-Jährige. Sie wünscht sich, «dass wir unseren Werten treu bleiben». Der Kanton habe ein grosses Potenzial – auch in Bezug auf die Wirtschaft und den Tourismus. Dieses Potenzial gelte es richtig und sinnvoll zu nutzen. (CM)

Peter Ruch: «Wir müssen zur Freiwilligenarbeit Sorge tragen»

Ich bin im Aargau geboren und aufgewachsen und fühle mich hier sehr wohl. Wasser- und Luftqualität sowie die Landschaft sind lobenswert. Es herrscht ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und des Zusammenlebens sowie eine Verbundenheit mit unseren Nachbarkantonen.

Ich wünsche dem Aargau gesunde Finanzen und seinen Bewohnern Wohlergehen am Arbeitsplatz, Gesundheit und Zufriedenheit. In Zukunft sollte es möglichst wenig Naturereignisse wie Hochwasser geben – deshalb müssen wir unsere Bauweise entsprechend anpassen. Der Landschafts- und Naturschutz soll eingehalten und für die kommenden Generationen sichergestellt werden. Wir müssen zur Freiwilligenarbeit Sorge tragen und versuchen, unser Milizsystem zu erhalten.

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