Steuererklärung
Alles zu den Steuern: Zwei Steuerexperten beantworten am Freitag Ihre Fragen

Am Freitag von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr beantworten zwei Steuerexperten ihre Fragen rund um das Thema Steuern. Sie erreichen die Experten unter der Telefonnummer: 058 200 50 23. Michaela Burgherr vom Vermögenszentrum Aarau und Thomas Schwab von der BDO AG Aarau bedienen das Telefon.

Mathias Küng
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Zwei Steuerexperten beantworten ihre Fragen am Freitag von 10 Uhr bis 12 Uhr.

Zwei Steuerexperten beantworten ihre Fragen am Freitag von 10 Uhr bis 12 Uhr.

Keystone

In diesen Tagen ist Post in die Aargauer Haushaltungen geflattert, auf die sich die wenigsten gefreut haben dürften, die Steuererklärung 2015: 385 600 davon wurden an natürliche Personen verschickt, 25 000 an Firmen.
Natürliche Personen haben bis 31. März Zeit, sie ausgefüllt zu retournieren, selbstständig Erwerbende bis 30. Juni. Wer schon weiss, dass er/sie den Termin nicht einhalten kann, kann ein Fristerstreckungsgesuch einreichen. Gemäss Roland Hofer, Sprecher des Departements Finanzen und Ressourcen (DFR), reichen aus Erfahrung rund 35 Prozent der Steuerpflichtigen so ein Gesuch ein. Doch wie viele schaffen es trotzdem nicht zeitig? Laut DFR-Sprecher Roland Hofer erhielten letztes Jahr ca. 20 bis 25 Prozent eine 1. Mahnung.

Rufen Sie an: 058 200 50 23

Diese Nummer wird am Freitag, 26. Februar, von 10 Uhr bis 12 Uhr mittags von zwei Stuerexperten bedient.

Unser Steuersystem ist allerdings sehr kompliziert. Immer wieder stellen sich beim Ausfüllen schwierige Fragen, auch Verständnisfragen, die selbst beim Studium der Wegleitung nicht immer geklärt werden können. Zum Beispiel die Frage: Welche Berufsnebenkosten werden akzeptiert? Wann kann ich für den Arbeitsweg Autokosten geltend machen, wann nur ein Abonnement des öffentlichen Verkehrs? Oder: Welche Krankheitskosten kann ich in Abzug bringen usw.?

Die az organisiert morgen Freitag eine Steuertelefon-Hotline. Wer eine Unklarheit zur Steuererklärung für natürliche Personen hat, kann am Freitagmorgen zwischen 10 und 12 Uhr die obenstehende Nummer anrufen. Bitte haben Sie Verständnis, falls Sie nicht gleich durchkommen. Am Telefon geben für Sie Michaela Burgherr vom Vermögenszentrum Aarau und Thomas Schwab von der BDO AG Aarau Auskunft. Die häufigsten und spannendsten der von unseren Leserinnen und Lesern gestellten Fragen und die Antworten der Expertin und des Experten dazu werden dann in der az Anfang kommende Woche publiziert.

Wie viel Abzug für 3. Säule?

Eine gängige Frage lässt sich schon hier beantworten, nämlich wie viel pro Jahr jemand maximal in die dritte Säule (Säule 3a) einzahlen, belegen und dann bei den Steuern geltend machen kann: für das Jahr 2015 waren es für Angestellte und selbstständige Personen, die einer Pensionskasse angeschlossen sind, 6768 Franken (diese Summe gilt auch für 2016). AHV-pflichtige Personen, aber ohne Anschluss an eine Pensionskasse, können bis 20 Prozent des Nettoerwerbseinkommens einzahlen und geltend machen, aber maximal 33 840 Franken (auch hier gilt 2016 dieselbe Summe).
Es kann sich aber auch die Frage stellen, in welchem Jahr man eine werterhaltende Investition in eine Liegenschaft abziehen kann, wenn diese beispielsweise Ende 2014 erfolgte, die Rechnung aber erst Anfang 2015 ausgestellt wurde. Wer nicht sicher ist, was genau er als Liegenschaftsunterhalt abziehen kann, kann sich auch in einem umfassenden Merkblatt schlau machen, das auf der kantonalen Homepage aufgeschaltet ist. Dieses Merkblatt und ein weiteres zu den gemeinnützigen Organisationen, deren Zuwendungen steuerlich abzugsfähig sind, finden Sie auf https://www.ag.ch/de/dfr/steuern/steuern~1.jsp.