«Alle sind willkommen»: Immer mehr Geschäfte setzen ein Zeichen gegen die Zertifikatspflicht.

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«Alle sind willkommen»
Geschäfte in der Region setzen Zeichen gegen Zertifikatspflicht

«Egal ob Raucher oder Nichtraucher, dick oder dünn, alt oder jung, mit oder ohne Zertifikat: Alle sind willkommen!» Immer mehr Geschäfte schreiben das an ihre Türen und setzen damit ein Zeichen gegen die Zertifikatspflicht. Doch damit könnten sie sich strafbar machen, sagt ein Rechtsanwalt.

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Mit einem A4-Blatt hat Roger Brogli eine Lawine ausgelöst: Dem Betreiber mehrerer Subway-Filialen sind die neuen Corona-Pläne des Bundesrats sauer aufgestossen, der die Zertifikatspflicht auf Restaurants ausweiten möchte.

«Eine solche Diskriminierung, eine Spaltung einmal mehr - das darf nicht sein!»

Die Aktion «Alle sind willkommen» kämpft gegen die Ausweitung des Covid-Zertifikats auf weitere Bereiche wie Restaurants oder Freizeiteinrichtungen. Auf Social Media wurde sie bereits mehr als 13'000 Mal geteilt.

Die Urheber verweisen dabei auf das Diskriminierungsverbot in der Bundesverfassung. Diese kann aber eingeschränkt werden, wenn es verhältnismässig ist, sagt Anwalt André Kuhn.

«Man kann eine Bundesverordnung nicht verhindern mit dem Argument, sie verletze die Bundesverfassung. Wer also eine Zertifikatspflicht missachtet, macht sich strafbar.»

Weitere Einschätzungen und Reaktionen zur Aktion finden Sie im obigen Beitrag der Tele M1-Nachrichtensendung «Aktuell». (argoviatoday.ch)

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