Nur einen Teil der Tiere, um die sich Alessandra Hug tagtäglich kümmert, lässt sich streicheln. Die Minipigs etwa oder die Ziegen und Kaninchen. Alle anderen sind so wild, dass die Tierpfleger sich mit einer Abgrenzung schützen müssen, wenn sie ihr Gehege betreten. Die Wildschweine etwa oder der Rothirsch.

Das macht diese Tiere für Alessandra Hug aber nicht weniger interessant. Im Gegenteil: «Ich finde es faszinierend, dass sie nicht zahm sind und sich auch nicht zähmen lassen», sagt die Wildtierpflegerin.

Die Tiere zeigen den Wildpark-Besuchern ein Stück wilde Natur und helfen ihnen – so hofft es Alessandra Hug – zu verstehen, dass ihr Lebensraum oft bedroht ist. Denn: «Der Mensch breitet sich aus und macht sich keine Gedanken darüber, was das für die Tiere bedeutet.»