Mit 117:6 Stimmen hat der Grosse Rat mit Deutlichkeit die SVP-Motion angenommen.

Und die Motion spricht Klarheit: Ein AKB-Geschäftsleitungsmitglied soll künftig nur noch maximal 500'000 bis 600'000 Franken verdienen dürfen. Auf die Zahl 600'000 kam die SVP, weil im Aargau ein Regierungsrat rund 300'000 Franken verdient.

Im Gespräch mit der az zeigt sich Arthur Zeller, Bankratspräsident der AKB, enttäuscht: «Ich bin total frustriert, dass der Entscheid so ausgefallen ist – und vor allem mit dieser Deutlichkeit», sagt er der az.

Zeller weiter: «Dieser Entscheid zeigt, dass unsere Arbeit in Bezug auf unsere Entschädigungspolitik offenbar nicht richtig gewürdigt wird. Ich denke, wir haben über Jahre hinweg eine vernünftige Entschädigungspolitik betrieben – eine, die angemessen war.»

Wandert gutes Personal ab?

Er sei davon überzeugt, dass die Aargauische Kantonalbank mit diesem Entscheid des Grossen Rates in Zukunft Schwierigkeiten haben wird, gutes Personal zu rekrutieren und zu behalten.

«Es ist nun mal so, dass der Markt die Preise bestimmt, wenn Mitglieder der Geschäftsleitung ersetzt werden müssen», so Zeller und betont: «Wenn Sie nur noch Durchschnittsleute haben, werden Sie auch nur noch Durchschnittserträge erzielen.» (sha)

Massive Lohnkuerzung für den AKB Chef

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