Kunsthaus-Diektorin Madeleine Schuppli sagte es zur Begrüssung trefffend: «Die Jahresausstellung, die Auswahl,  ist eine lieb gewordene Tradition.» Und sie stellte fest: Das Haus ist voll, wie immer bei der «Auswahl ».

Auch wie jedes Jahr galt: Es gab viele Reden und das Publikum war neugierig – diese Vernissage ist der Treff des Jahres für Aargauer Kunstinteressierte. Und ebenfalls wie immer: Den Apero spendierte die Stadt Aarau.

Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker war glücklich hier zu begrüssen – und nicht wegen der Keba den Abend im Gefängnis zu verbringen. Die Lacher hatte er mit dieser Bemerkung auf sicher.

Neu war dieses Jahr die verantwortliche Kuratorin: Simona Ciuccio. Sie berichtete von der Jurierung, vom Einrichten, von ihren persönlichen Erinnerungen.

Reden und Reden lassen


Speziellen Applaus gabs für die wohl erste gesungene Danksagung an das Aargauer Kuratorium von Mezzosopranistin Christina Dalezka.

Aber auch für die acht Künstlerinnen und Künstler, die Beiträge vom Aargauer Kuratorium bekamen – zum letzten Mal überreicht von  der Jury-Vorsitzenden  Patricia Keller.

Gefeiert wurde auch Bildhauerin Simone Holliger, der alle den 23. NAB-Förderpreis gönnen mochten.

Diskussionen da, ein Schwätzchen dort, aber vor allem der Kunstparcours gehören zu dieser bestbesuchten Vernissage im Aargauer Kunsthaus. Oder auch die Lust, sich eines der Kunstwerke zu kaufen.

Nicht mehr zu haben waren aber drei Arbeiten, die das Kunsthaus für seine Sammlung angekauft hat: eine Malerei von Thomas Hauri, eine mehrteilige Arbeit von Aurelio Kopaining und ein Video von Veronika Spierenburg.

Vieles andere aber ist noch zu haben – und alles bis 6. Januar zu sehen.